Stihl baut erstes Werk in Rumänien – trotz weltweiter Stellenkürzungen
Wachstum bei akkubetriebenen Geräten - Stihl investiert in Osteuropa - Stihl baut erstes Werk in Rumänien – trotz weltweiter Stellenkürzungen
Stihl eröffnet neues Werk in Oradea, Rumänien
Der Maschinenhersteller Stihl hat Pläne für die Eröffnung eines neuen Werks in Oradea, Rumänien, bekannt gegeben. Die 125 Millionen Euro teure Produktionsstätte wird Batterien und batteriebetriebene Geräte herstellen. Bisher unterhält das Unternehmen keine Standorte im Land.
Die Ankündigung fällt in eine Phase, in der Stihl weltweit rund 500 Stellen abbaut – vor allem im Verwaltungsbereich. Die meisten Kürzungen sollen ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden, insbesondere in Deutschland.
Das rumänische Werk war erstmals Mitte 2022 angekündigt worden; die Bauarbeiten laufen noch. Die Produktion soll nach dem 16. Februar 2026 aufgenommen werden. Bis 2028 könnte der Standort etwa 700 Mitarbeiter beschäftigen.
Stihl treibt die Umstellung auf batteriebetriebene Produkte voran: Bereits mehr als ein Viertel des globalen Umsatzes entfällt auf Akku-Geräte. Dieser Anteil soll bis 2027 auf 35 Prozent und bis 2035 auf rund 80 Prozent steigen.
Gleichzeitig reduziert das Unternehmen aufgrund wirtschaftlicher Herausforderungen seine Belegschaft. Weltweit fallen etwa 500 Stellen weg, schwerpunktmäßig in der Verwaltung. In Deutschland betrifft der Abbau eine niedrige dreistellige Zahl an Positionen – hier setzt Stihl auf freiwillige Maßnahmen statt auf Entlassungen.
Ende des vergangenen Jahres beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 19.700 Mitarbeiter, davon über 6.000 am deutschen Hauptsitz.
Das neue Werk in Oradea wird die wachsende Palette an Akku-Produkten von Stihl unterstützen. Die Stellenstreichungen konzentrieren sich vor allem auf administrative Bereiche, wobei für die Belegschaft in Deutschland freiwillige Programme angeboten werden. Die Eröffnung des Standorts markiert den ersten Produktionsbetrieb des Unternehmens in Rumänien.
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