Stuttgarter Polizei ahndet 424 Raserei-Fälle in einer Woche
Die Polizei in Stuttgart hat Dutzende Autofahrer nach einer einwöchigen Razzia gegen Raserei angeklagt. Zwischen dem 5. und 11. August dokumentierten Beamte im Rahmen der Verkehrsüberwachungskampagne ROADPOL insgesamt 424 Verstöße. Einige Kraftfahrer müssen nun mit Fahrverboten wegen besonders schwerer Vergehen rechnen.
Die Aktion richtete sich gegen rücksichtsloses Fahren in der gesamten Stadt. In einem Fall erreichte ein Fahrzeug in einer 80-km/h-Zone (innerorts: 50 km/h) eine Geschwindigkeit von 160 km/h – der höchste gemessene Wert außerhalb von Ortschaften. Ein weiterer Fahrer wurde mit 104 km/h in einer 40er-Zone (innerorts) geblitzt, was den schwerwiegendsten Verstoß in Wohngebieten darstellt.
Insgesamt überschritten 37 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit so massiv, dass ihnen der Führerschein entzogen wird. Alle Ertaschten müssen nun mit offiziellen Anklagen rechnen; die Höhe der Strafen richtet sich nach dem Ausmaß der Geschwindigkeitsüberschreitung.
Die Kontrollwoche hat für Hunderte Autofahrer unmittelbare Konsequenzen: Die schwerwiegendsten Fälle erhalten Fahrverbote, andere müssen sich vor Gericht verantworten. Die Stuttgarter Polizei bestätigte die Ergebnisse als Teil umfassender Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.






