17 April 2026, 12:33

Hitlers Mercedes 770: Seltenes NS-Paradenauto erreicht 7 Millionen Dollar bei Auktion

Vintage-Plakat aus den 1920er-Jahren von Mercedes-Benz mit einem klassischen Auto mit zwei Personen darin, das vor einem modernen Glasgebäude geparkt ist, mit 'Mercedes-Benz'-Text unten.

Hitlers Mercedes 770: Seltenes NS-Paradenauto erreicht 7 Millionen Dollar bei Auktion

Ein seltener Mercedes-Benz 770, der einst Adolf Hitler gehörte, wird aktuell versteigert. Das Fahrzeug, das Anfang der 1940er-Jahre bei NS-Paraden eingesetzt wurde, hat bereits ein Höchstgebot von 7 Millionen US-Dollar erzielt – doch der Verkäufer lehnte ab. Experten gehen davon aus, dass der endgültige Preis noch weiter steigen könnte, möglicherweise auf bis zu 9 Millionen Dollar.

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Bei dem Modell handelt es sich um einen Mercedes-Benz 770 (W 150) aus dem Jahr 1939, einen der offiziellen Paradenwagen Hitlers. Der sogenannte "Große Mercedes" verfügte über Sonderanfertigungen, darunter eine verstärkte Windschutzscheibe und gepanzerte Seitenteile. Nur 88 Exemplare dieses Typs wurden jemals gebaut, was seine Seltenheit und historische Bedeutung noch unterstreicht.

Während der Zeit des Nationalsozialismus transportierte das Fahrzeug Hitler sowie ausländische Führungspersönlichkeiten wie Benito Mussolini. 1940 wurde es für einen Siegesszug durch Berlin nach dem Fall Frankreichs genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschlagnahmten die Alliierten den Wagen und brachten ihn in die USA, wo er seitdem in fast makellosem Zustand erhalten blieb.

Ursprünglich kostete das Auto 44.000 Reichsmark (heute etwa 182.000 Euro). Angetrieben von einem 7,7-Liter-Motor mit 230 PS erreichte es trotz seiner Größe während der Paraden eine Höchstgeschwindigkeit von nur 80 km/h. Die Auktionatoren bezeichnen das Gebot von 7 Millionen Dollar zwar als angemessen, doch der Verkäufer scheint auf ein höheres Angebot zu warten.

Die Versteigerung läuft weiter, wobei die historischen Bezüge und die Seltenheit des Fahrzeugs das Interesse befeuern. Sollte es zum höheren Schätzpreis verkauft werden, könnte es zu einem der teuersten Artefakte aus der NS-Zeit werden, die jemals gehandelt wurden. Der endgültige Preis wird sowohl seine umstrittene Vergangenheit als auch seinen Status als seltenes Automobil-Relik widerspiegeln.

Quelle