Gewaltsame Ausschreitungen vor VfB-Stuttgart-Spiel eskalieren mit Festnahmen
Juliane SontagGewaltsame Ausschreitungen vor VfB-Stuttgart-Spiel eskalieren mit Festnahmen
Ausschreitungen vor VfB-Stuttgart-Spiel gegen Borussia Dortmund
Am 11. November 2023 kam es vor dem Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund in der Nähe des Carl-Benz-Centers zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Rund 30 Heimfans gerieten mit der Polizei aneinander, was zu Festnahmen und Stadionverboten führte. Die Behörden hatten die Gruppe bereits im Visier, nachdem es Wochen zuvor zu einem ähnlichen Vorfall gekommen war.
Die Zwischenfälle begannen, als die etwa 30 Anhänger kurz vor Anpfiff aggressiv auf Beamte zugingen. Hundertschaftspolizisten, darunter berittene Einheiten und Wasserwerfer, waren bereits für die Menschenmengenkontrolle im Einsatz.
Die Polizei umstellte elf Personen, nahm ihre Personalien auf und verhängte sofortige Stadionverbote. Als sich die Fans weigerten, diesen Anordnungen Folge zu leisten, wurden sie auf richterlichen Beschluss hin festgenommen. Der Rest der Gruppe konnte weiteren Maßnahmen entgehen.
Sämtliche 30 Beteiligten werden nun wegen Nötigung ermittelt. Die Beamten sicherten während des Vorfalls umfangreiches Videomaterial als Beweismittel. Es war nicht das erste Mal, dass dieselbe Gruppe gezielt gegen Polizeikräfte vorging – bereits beim DFB-Pokalspiel gegen Union Berlin am 31. Oktober 2023 war es zu ähnlichen Auseinandersetzungen gekommen.
Die elf in Gewahrsam genommenen Fans bleiben weiterhin in Haft, nachdem sie die Stadionverbote ignoriert hatten. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung gegen die gesamte Gruppe laufen weiter. Die Behörden werten im Rahmen des laufenden Verfahrens weiterhin Videoaufnahmen aus.






