17 April 2026, 08:28

PETA enthüllt brutale Trainingsmethoden im Wuppertaler Zoo gegen afrikanische Elefanten

Ein einzelner Elefant steht im Bild.

PETA enthüllt brutale Trainingsmethoden im Wuppertaler Zoo gegen afrikanische Elefanten

Die Tierrechtsorganisation PETA wirft dem Wuppertaler Zoo vor, seine afrikanischen Elefanten misszuhandeln. Videobeweise zeigen, wie Pfleger gewaltsame Trainingsmethoden anwenden – darunter den Einsatz von Elefantenspießen (Bullhooks) –, um die Tiere zu Kunststücken und Fotosessions zu zwingen. Die Organisation fordert nun umgehendes Handeln von Zoo und Stadtverantwortlichen.

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Aufnahmen, die PETA veröffentlicht hat, belegen, dass Pfleger im Wuppertaler Zoo Elefanten mit Elefantenspießen schlagen – einem scharfen Werkzeug zur Kontrolle der Tiere. Diese Praxis verursacht sowohl körperliche Schmerzen als auch psychisches Leid. Selbst das Elefantenbaby Tuffi wird denselben Trainingsmethoden unterzogen wie die erwachsenen Tiere.

Der Zoo profitiert zudem von elefantenbezogenen Veranstaltungen wie Hochzeiten und exklusiven Führungen. Für diese Angebote müssen die Tiere unnatürliches Verhalten für Besucher vorführen.

PETA hat den Zoo wiederholt aufgefordert, auf "Protected Contact" umzustellen – eine Methode, die seit 2014 vom Verband der Zoos und Aquarien der USA (AZA) vorgeschrieben ist. Dabei bleiben physische Barrieren zwischen Pflegern und Elefanten bestehen, was Stress und Risiken verringert. Trotz Schreiben an Oberbürgermeister Andreas Mucke und Fraktionen des Stadtrats blieb eine Antwort bisher aus.

Die Organisation setzt sich zudem für ein generelles Verbot der Elefantenzucht und -importe in Zoos ein. Langfristig soll die Haltung von Elefanten in Gefangenschaft vollständig beendet werden. Ähnliche Misshandlungsfälle wurden auch in anderen deutschen Zoos dokumentiert, was auf ein strukturelles Problem hindeutet.

PETA besteht darauf, dass der Wuppertaler Zoo seine aktuellen Trainingsmethoden sofort einstellt und auf Protected Contact umsteigt. Die Organisation erhöht weiterhin den Druck auf die Stadtverantwortlichen, um eine Reaktion zu erzwingen. Ohne Veränderungen bleiben die Elefanten weiter akuter Belastung und Gefahr ausgesetzt.

Quelle