Wie Edelrid seine vernetzte Produktion gegen Cyberangriffe absichert
Cetin GeißlerWie Edelrid seine vernetzte Produktion gegen Cyberangriffe absichert
Edelrid, ein traditionsreicher Marktführer im Bereich Kletterausrüstung, hat seine Abwehr gegen Cyberbedrohungen deutlich verstärkt. Das Unternehmen, das seit über 150 Jahren hochwertige Seile und synthetische Textilien herstellt, setzt heute auf ein vollvernetztes Produktionssystem. Um seine modernen Fertigungsprozesse zu schützen, hat es ein robustes IT-Sicherheitskonzept aufgebaut und für alle Mitarbeiter verpflichtende Schulungen eingeführt.
Der Impuls für eine bessere Cybersicherheit ging von einem Locky-Ransomware-Angriff vor einigen Jahren aus. Dank strenger Sicherheitsprotokolle und zuverlässiger Backups konnte Edelrid die Attacke schnell abwehren. Dennoch machte der Vorfall deutlich, wie wichtig kontinuierliche Wachsamkeit ist.
Eine spätere Phishing-Simulation offenbarten Wissenslücken der Belegschaft im Umgang mit Cyberrisiken. Daraufhin führte das Unternehmen Sensibilisierungstrainings über Microsoft Teams ein. Nach einem versuchten CEO-Betrugsversuch wurden die Schulungen für alle Mitarbeiter verpflichtend ausgeweitet.
Für die flexiblen, modularen Kurse entschied sich Edelrid für die G Data Academy. Die Mitarbeiter können die Schulungen nun mobil absolvieren, mit Inhalten, die auf ihre Rollen und Kenntnisstände zugeschnitten sind. Seit Ende 2021 stellt das Unternehmen zudem ein dauerhaftes Budget für Cybersicherheit bereit – eine Investition in den langfristigen Schutz der digitalen Abläufe.
Die neuen Maßnahmen sollen die vernetzte Produktion von Edelrid gegen sich weiterentwickelnde Bedrohungen absichern. Mit rollenspezifischen Schulungen und einem dedizierten Budget stärkt das Unternehmen seine Abwehrkräfte. Dieser Ansatz hilft, die hohen Standards zu wahren, die von einem der weltweit führenden Hersteller von Outdoor-Ausrüstung erwartet werden.






