Baden-Württemberg unterstützt Kleinbetriebe mit 3.500 Euro für Ausbildungsplätze
Delia CasparBaden-Württemberg unterstützt Kleinbetriebe mit 3.500 Euro für Ausbildungsplätze
Baden-Württemberg hat ein neues Förderprogramm gestartet, um kleinen Unternehmen zu helfen, ihre Ausbildungsplätze zu erhalten. Die Initiative bietet Betrieben mit bis zu neun Beschäftigten, die aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten stecken, eine Unterstützung von 3.500 Euro. Die Mittel stammen aus dem EU-Corona-Hilfspaket REACT-EU.
Das unter dem Namen Stärkung des Ausbildungsengagements REACT-EU geführte Programm richtet sich an Unternehmen, die zwischen August 2021 und August 2022 Ausbildungsverträge abschließen. Berechtigt sind Firmen mit höchstens neun Mitarbeitenden. Ziel ist es, Kürzungen bei der Ausbildung aufgrund pandemiebedingter finanzieller Belastungen zu verhindern.
Für die Maßnahme wurden rund 36 Millionen Euro bereitgestellt, die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus verwaltet werden. Die zuständige Ministerin, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, betonte, dass die Förderung Fachkräfte sichere und die wirtschaftliche Erholung unterstütze. Das Programm ist Teil des Europäischen Sozialfonds Baden-Württemberg und läuft bis Ende 2022.
Es handelt sich um eine von drei REACT-EU-Initiativen, die das Ministerium derzeit anbietet. Alle werden über die EU-Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise finanziert und sollen Arbeitnehmende sowie Unternehmen unterstützen, die weiterhin unter den Folgen der Pandemie leiden.
Der Zuschuss in Höhe von 3.500 Euro steht förderberechtigten Kleinbetrieben zur Verfügung, bis die Mittel aufgebraucht sind oder das Programm endet. Anträge werden über das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bearbeitet. Die Gelder sollen die Kosten ausgleichen und Unternehmen dazu ermutigen, trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen an ihren Ausbildungsplätzen festzuhalten.






