29 June 2026, 06:24

Vier Berliner Hockeytalente kämpfen für Deutschlands Nationalmannschaften auf der Weltbühne

Berliner Quartett vertritt deutschen Hockey bei Pro League

Vier Berliner Hockeytalente kämpfen für Deutschlands Nationalmannschaften auf der Weltbühne

Vier in Berlin geborene Spieler:innen waren in den jüngsten Kader der deutschen Hockeynationalmannschaften berufen. Thies Prinz, Linnea Weidemann, Lena Micheel und Johannes Große vertraten ihr Land in entscheidenden Partien. Die Frauenmannschaft baute ihre starke Heimbilanz mit einem weiteren Sieg aus.

Die deutsche Frauenhockey-Nationalmannschaft feierte den vierten Heimtrieb in Folge. Kapitänin Linnea Weidemann führte das Team zu einem 5:1-Erfolg gegen China und belegte damit den fünften Platz im Turnier. Dieses Ergebnis sicherte ihnen die Teilnahme an der höchsten Spielklasse für die bevorstehende Weltmeisterschaft in Belgien. Weidemann ist die einzige der vier Berliner:innen, die noch immer für einen Verein aus der Hauptstadt spielt.

Die Männermannschaft hatte es schwerer. Trotz kämpferischer Leistungen beendete sie das Turnier auf dem sechsten Rang. Kapitän Thies Prinz musste im Finale der FIH Pro League eine 2:5-Niederlage gegen Spanien in extremer Hitze hinnehmen. Das Team räumte ein, Grundfehler reduzieren zu müssen, um künftig bessere Ergebnisse zu erzielen.

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Abseits des Platzes haben die Spieler:innen unterschiedliche Wege eingeschlagen. Prinz bleibt vorerst in der niederländischen Hoofdklasse und schloss eine sofortige Rückkehr nach Berlin aus. Lena Micheel und Johannes Große spielen mittlerweile für Vereine in Hamburg, während Weidemann ihrer Heimatstadt treu bleibt.

Die Frauenmannschaft hat sich ihren Platz in der höchsten WM-Division gesichert. Die Männer konzentrieren sich darauf, Fehler zu minimieren, um in der Weltrangliste aufzusteigen. Alle vier Berliner:innen sind weiterhin im Spitzenhockey aktiv – auch wenn nur Weidemann noch in der Hauptstadt aufläuft.

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