25 June 2026, 10:19

Thalia-Theater in Halle wird zum Jugend- und Kunstlabor für die Zukunft

Stadt und Partner streben gemeinsam weiterentwickelte Thalia-Bühne als kulturelle Einrichtung an

Thalia-Theater in Halle wird zum Jugend- und Kunstlabor für die Zukunft

Das ehemalige Thalia-Theater in Halle (Saale) erhält eine neue Bestimmung: Es wird zum Zentrum für freie Künste und Jugendbeteiligung. Die städtische Spielstätte, die Teil eines einzigartigen Kulturquartiers ist, startet im September 2026 ein Pilotprojekt, bei dem junge Menschen die Entwicklung federführend gestalten.

Das Haus mit seinem Zuschauerraum, der Bühne und Proberäumen bleibt ein zentraler Ort für die freie Kunstszene. Das Kollektiv TOOH wird die Räumlichkeiten jeweils sechs Monate im Jahr für verschiedene künstlerische Disziplinen nutzen – im Rahmen einer Partnerschaft, die bis 2028 läuft. Ein Young Future Team, bestehend aus lokalen Jugendlichen, bereitet den Raum mit vor und sammelt Erkenntnisse für seine künftige Nutzung.

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Die Stadt beabsichtigt, bis zu 600.000 Euro aus der zweiten Förderphase des Programms «Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen» zu beantragen. Dies knüpft an die bestehende Unterstützung durch die gleichnamige Initiative der Kulturstiftung des Bundes an. Die stellvertretende Oberbürgermeisterin für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, betonte die wachsende Bedeutung des Theaters als kulturelle Bereicherung für Halle.

Unter dem Motto «Was hier entsteht, beginnt mit dir!» erhalten junge Menschen die Möglichkeit, die Spielstätte mit eigenen Ideen zu prägen. Zudem will die Stadt die Zusammenarbeit mit TOOH, den Freien Spielstätten Halle e.V. und der gesamten freien Kunstszene vertiefen, um weiteres Potenzial zu erschließen.

Das ehemalige Thalia-Theater bleibt auch künftig ein Ort für Jugendliche und kommunale Kulturprojekte. Seine Umgestaltung basiert auf der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Künstler:innen und Jugendgruppen. Ziel der Initiative ist es, eine langfristige Finanzierung zu sichern und die Rolle des Hauses im Halleschen Kulturleben auszubauen.

Quelle