Stuttgarter KI-Start-up vialytics sichert sich 10 Millionen Dollar für Straßen der Zukunft
Cetin GeißlerStuttgarter KI-Start-up vialytics sichert sich 10 Millionen Dollar für Straßen der Zukunft
Stuttgarter KI-Start-up vialytics sammelt 10 Millionen Dollar ein
Das in Stuttgart ansässige Technologie-Start-up vialytics hat 10 Millionen US-Dollar eingesammelt, um sein KI-gestütztes Straßenmanagement-System auszubauen. Das 2018 gegründete Unternehmen unterstützt Städte und Gemeinden dabei, Straßenschäden wie Risse und Schlaglöcher mithilfe von Smartphone-Technologie zu erfassen. Zu den Investoren gehören Scania Growth Capital, EnBW New Ventures und Statkraft Ventures.
vialytics wurde von Patrick Glaser, Achim Hoth und Danilo Jovicic-Albrecht ins Leben gerufen, um die Straßeninstandhaltung zu modernisieren. Sein System verbindet künstliche Intelligenz mit IoT-Sensoren und Geoinformationswerkzeugen. Kommunen können so Straßenzustände automatisch erfassen und bewerten – statt auf manuelle Kontrollen angewiesen zu sein.
Das Start-up arbeitet bereits mit 250 deutschen Kommunen und 50 in Frankreich zusammen. Zudem bedient es Kunden in Österreich, Slowenien, Tschechien und der Schweiz. Mit der neuen Finanzierung plant das Unternehmen, seine Belegschaft in den nächsten zwei Jahren von 60 auf 120 Mitarbeiter zu verdoppeln.
Die Investition soll das internationale Wachstum sowie die Weiterentwicklung des Road Management Systems vorantreiben. Ziel ist es, die Straßenerfassung für lokale Behörden schneller, kostengünstiger und präziser zu gestalten.
Die Series-A-Finanzierungsrunde über 10 Millionen Dollar wird vialytics helfen, seine Aktivitäten in ganz Europa auszubauen. Immer mehr Kommunen dürften die KI-basierte Lösung für die Verwaltung ihrer Straßeninfrastruktur übernehmen. Die Expansion des Unternehmens könnte zu besser instand gehaltenen Straßen und geringeren Kosten für die Städte führen.






