Skandal an Uni Freiburg: Ehemaliger Mitarbeiter filmte Frauen jahrelang heimlich mit versteckten Kameras
Delia CasparSkandal an Uni Freiburg: Ehemaliger Mitarbeiter filmte Frauen jahrelang heimlich mit versteckten Kameras
Verdeckte Kamera-Affäre an der Universität Freiburg: Ehemaliger Mitarbeiter filmte Frauen jahrelang heimlich
An der Universität Freiburg ist ein Skandal um versteckte Kameras aufgedeckt worden, in den ein ehemaliger akademischer Berater verwickelt ist, der über 15 Jahre hinweg Frauen heimlich gefilmt haben soll. Der Fall hat die Hochschule erschüttert – Hunderte mögliche Opfer sind betroffen, sowohl in privatem Umfeld als auch in universitären Räumen. Das Vertrauen in die Institution ist tief erschüttert, und drängende Fragen zu Aufsichtspflicht und Verantwortung stehen im Raum.
Im März 2026 kam ans Licht, dass ein ehemaliger Mitarbeiter über ein Jahrzehnt lang Frauen ohne deren Wissen aufgenommen hatte. Die genaue Zahl der Opfer steht zwar noch nicht fest, doch Schätzungen zufolge könnten Hunderte betroffen sein. Viele der Vorfälle spielten sich in Gebäuden der Universität ab, doch auch private Orte waren betroffen.
Als Reaktion darauf fordert die Freiburger Landtagsabgeordnete Nadyne Saint-Cast eine lückenlose und transparente Aufklärung. Sie setzt sich für strengere Schutzmaßnahmen ein, darunter klarere Meldestrukturen und wirksamere Präventionsstrategien, um ähnliche Fälle frühzeitig zu verhindern. Saint-Cast kritisiert zudem scharf, dass die Universität die Taten nicht früher erkannt habe, und fragt, wie ein solch flächendeckender Missbrauch jahrelang unentdeckt bleiben konnte.
Die Universität Freiburg hat in der Folge interne Überprüfungen eingeleitet. Die Verantwortlichen stehen nun unter Druck, das Vertrauen zurückzugewinnen – durch umfassende Opferhilfe und schärfere Schutzmechanismen für Studierende und Mitarbeiter:innen.
Der Fall offenbart gravierende Lücken im Schutzsystem der Hochschule. Behörden und Universität müssen nun gemeinsam alle Betroffenen identifizieren und künftige Vorfälle verhindern. Ohne konkrete Reformen bleibt das Vertrauen in die Fähigkeit der Universität, ihre Gemeinschaft zu schützen, weiter gefährdet.






