Siemens Mobility und Braunschweig stärken gemeinsam den Schienenverkehrsstandort
Juliane SontagSiemens Mobility und Braunschweig stärken gemeinsam den Schienenverkehrsstandort
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig unterzeichnen Absichtserklärung zum Ausbau des Schienenverkehrs- und Automatisierungsstandorts
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um das bestehende Kompetenzzentrum für Eisenbahnsignal- und Automatisierungstechnik des Unternehmens auszubauen. Die Vereinbarung umfasst einen Grundstückstausch sowie zusätzliche Flächen für künftiges Wachstum, darunter eine neue Produktionshalle. Mit dem Vorhaben soll die Position von Siemens Mobility im Bereich der Schieneninfrastrukturtechnologie gestärkt werden.
Durch die Vereinbarung kann Siemens Mobility seinen Standort in Braunschweig modernisieren und erweitern. Marc Ludwig, CEO des Bereichs Rail Infrastructure, betonte, dass das Projekt die steigende globale Nachfrage nach digitalen Schienenlösungen bedienen werde. Zudem sollen die Produktionsanlagen auf den neuesten Stand der digitalen Fertigung gebracht werden.
Der Grundstückstausch kommt beiden Seiten zugute: Siemens erhält Flächen für seine Expansion, während die Stadt Land für die Entwicklung des Quartiers Bahnstadt gewinnt. Eine Arbeitsgruppe wird in den kommenden Monaten die Details der Übertragung finalisieren, wobei Siemens auch in die künftige städtische Planung des Gebiets eingebunden wird.
Das für den Bau vorgesehene 20.000 Quadratmeter große Grundstück befindet sich teilweise im Besitz von Siemens und teilweise in dem der Stadt. Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete das Projekt als „ein starkes Bekenntnis zum Standort Braunschweig als Wirtschaftsstandort“.
Die Erweiterung wird nicht nur die Produktionskapazitäten erhöhen und die Anlagen modernisieren, sondern auch die Führungsrolle von Siemens Mobility in der Schieneninfrastrukturtechnologie festigen. Die Stadt Braunschweig wiederum erhält im Rahmen der Vereinbarung Flächen für ihre eigenen Entwicklungsvorhaben.
