21 April 2026, 06:28

Freilaufende Hunde in Grevenbroich gefährden Wildtiere im Frühling

Zwei Hunde laufen in einem bewaldeten Gebiet mit Grün, mit Text am unteren Bildrand.

Freilaufende Hunde in Grevenbroich gefährden Wildtiere im Frühling

Wildtiere in Grevenbroich leiden zunehmend unter freilaufenden Hunden – besonders im Frühling

In Grevenbroich sieht sich die heimische Tierwelt wachsender Belästigung durch freilaufende Hunde ausgesetzt, vor allem in der Frühlingszeit. Diese Jahreszeit ist für viele Tiere die wichtige Phase der Brut und Aufzucht, doch unangeleinte Haustiere verursachen Stress und gefährden sogar das Überleben einiger Arten. Die lokalen Behörden haben klare Regeln erlassen, um das Gassigehen mit dem Schutz der Natur in Einklang zu bringen.

In Grevenbroich müssen Hunde in besiedelten Gebieten, auf öffentlichen Straßen und in Verkehrsmitteln angeleint werden. Gleiches gilt beim Betreten von Waldflächen abseits der Wege sowie auf Ackerland und Weiden. Auf ausgewiesenen Wald- und Feldwegen dürfen Hunde jedoch frei laufen – vorausgesetzt, sie bleiben auf den Wegen und stehen unter Kontrolle ihres Halters.

Zunehmende Probleme durch freilaufende Hunde Frank Wadenpohl, der städtische Förster, verzeichnet eine Zunahme von Vorfällen durch unangeleinte Hunde. Selbst ohne Jagdverhalten können ihre natürlichen Instinkte Wildtiere in Panik versetzen, was zu verlassenen Nestern oder dem Tod junger Tiere führen kann. Das Landeshundegesetz Nordrhein-Westfalens verschärft die Vorgaben zusätzlich: Bestimmte Rassen oder als gefährlich eingestufte Hunde müssen nicht nur angeleint, sondern auch maulkorbpflichtig sein.

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Strengere Regeln in der Brut- und Setzzeit Während der Brut- und Aufzuchtzeit gelten verschärfte Auflagen: Hunde müssen in allen Wäldern und offenen Landschaften angeleint werden, um Störungen zu vermeiden. Die Bestimmungen sollen schutzbedürftige Wildtiere bewahren, ohne verantwortungsbewusstes Gassigehen unmöglich zu machen.

Die Regelungen in Grevenbroich zielen darauf ab, Konflikte zwischen Hunden und Wildtieren – insbesondere im Frühling – zu verringern. Halter müssen in sensiblen Bereichen Leinenpflicht einhalten, um brütende Tiere nicht zu gefährden. Wer sich nicht daran hält, riskiert nicht nur zusätzliche Belastungen für das lokale Ökosystem, sondern auch mögliche Strafen.

Quelle