Obertshausens neues Rathaus: Baustart hängt an Fördermitteln aus Wiesbaden
Cetin GeißlerObertshausens neues Rathaus: Baustart hängt an Fördermitteln aus Wiesbaden
Obertshausen treibt das Projekt für sein neues Rathaus voran. Der Stadtrat hat bereits die Verträge vergeben, und die Baugenehmigung liegt vor. Die endgültige Freigabe der Fördermittel aus Wiesbaden wird über die Zukunft des Vorhabens entscheiden.
Am 18. Juni vergab der Stadtrat die Bauaufträge an die Firma WOLFF & MÜLLER. Die Vorbereitungen beginnen in Kürze: Bis Ende Juli 2026 werden Straßenmöbel abgebaut und eingelagert. Vom 1. bis 31. August 2026 wird dann ein Bauzaun errichtet, der die Baustelle als abgeschottete Arbeitszone kennzeichnet.
Für den 10. September 2026 ist um etwa 16:00 Uhr der offizielle Spatenstich geplant. An diesem Tag haben Bürgerinnen und Bürger noch einmal die Möglichkeit, das alte Rathaus zu besichtigen. Noch ausstehend ist die formelle Bewilligung der Fördergelder durch das Land Hessen, um 1,5 Millionen Euro an Zuschüssen für das Passivhaus-Konzept zu sichern.
Die Gesamtkosten für das Rathaus, die Tiefgarage und die Außenanlagen belaufen sich auf 23,7 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen, wobei die Stadtverwaltung während der Übergangsphase 2027/2028 umziehen wird. Das Projekt hängt maßgeblich von der finalen Förderzusage aus Wiesbaden ab. Bei einer Bewilligung beginnen die Bauarbeiten nach den Sommervorbereitungen. Das neue Rathaus soll bis Ende 2027 nutzbar sein.
