Neue Ausstellung in Emmendingen zeigt Schicksale von Flucht und Vertreibung nach 1945
Delia CasparNeue Ausstellung in Emmendingen zeigt Schicksale von Flucht und Vertreibung nach 1945
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet neue Ausstellung zu Flucht und Migration
Das Städtische Museum Emmendingen präsentiert ab Sonntag, den 21. Juni, eine neue Ausstellung, die den Einfluss von Flucht und Migration auf die moderne Gesellschaft untersucht. Die unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ stehende Schau wird um 11:15 Uhr mit einer Eröffnung feierlich zugänglich gemacht.
Die Ausstellung ist das erste große Projekt unter der Leitung der neuen Museumsdirektorin, Leni Perenčević. Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse deutschsprachiger Minderheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Thematisch werden Vertreibung, Identität, Erinnerung sowie die Kräfte, die Gemeinschaften zusammenhalten, aufgegriffen.
In Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht verbindet die Schau überregionale Geschichte mit lokalem Bezug. Sie beleuchtet die Schicksale von Spätaussiedlern, die nach Emmendingen kamen, und schafft so eine persönliche Verbindung zu den übergeordneten Erzählsträngen.
Die Ausstellung ist vom 21. Juni bis zum 8. November 2023 zu sehen. Das Museum hat mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet; zusätzliche Besichtigungstermine sind nach Vereinbarung möglich.
Mit historischer Vertreibung und ihren langfristigen Auswirkungen auf die Gesellschaft setzt sich die Schau auseinander – und bleibt bis Anfang November zugänglich, um Besucherinnen und Besuchern ausreichend Zeit zu geben, sich mit den Themen und lokalen Geschichten zu beschäftigen.






