24 April 2026, 16:31

Markus Söder bringt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ins Spiel – und löst Debatten aus

Cartoon eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid vor einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund; Text unten lautet "F. J. Singer, erster deutscher Politiker, der in den Kongress gewählt wurde".

Markus Söder bringt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ins Spiel – und löst Debatten aus

Die Suche nach Deutschlands nächstem Bundespräsidenten gewinnt an Fahrt. Markus Söder, Vorsitzender der CSU, hat Ilse Aigner als mögliche Kandidatin für das Amt ins Spiel gebracht. Der Vorschlag hat innerhalb von CDU und CSU Diskussionen ausgelöst – nun äußern sich führende Vertreter zur Idee.

Söders Initiative kam aus München und überraschte die CDU-Führung. Aigner amtiert derzeit als Landtagspräsidentin in Bayern und war zuvor Bundeslandwirtschaftsministerin. Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion, unterstützte den Vorschlag umgehend und bezeichnete sie als integrative und bürgernahe Persönlichkeit.

CDU und CSU wollen im Laufe des Sommers eine offizielle Personalempfehlung erarbeiten. Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, erklärte, er werde jeden geeigneten Kandidaten für das Präsidentenamt unterstützen. Auch Philipp Amthor, Vertreter der CDU-Mitglieder, zeigte sich offen für die Idee, eine Frau im Schloss Bellevue zu sehen.

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Innerhalb der CDU werden weitere Namen als mögliche Anwärter gehandelt. Familienministerin Karin Prien und die ehemalige Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sollen eigenen Ambitionen auf das Amt nachgehen.

Aigners Nominierung hat die Weichen für weitere Verhandlungen zwischen CDU und CSU gestellt. Die endgültige Entscheidung über die Präsidentschaftskandidatur fällt nach einer gemeinsamen Empfehlung der Parteien. Das Ergebnis könnte die politische Landschaft im Vorfeld der nächsten Bundestagswahl prägen.

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