18 June 2026, 12:29

Linke distanziert sich von antisemitischen und stalinistischen Äußerungen ihrer Jugendorganisation

Schwerdtner distanziert sich von der Linken Jugend

Linke distanziert sich von antisemitischen und stalinistischen Äußerungen ihrer Jugendorganisation

Die Führung der Linken hat sich öffentlich von umstrittenen Äußerungen distanziert, die Mitglieder ihrer Jugendorganisation Linksjugend [ˈsolid] in einem internen Forum getätigt haben sollen. Wie bekannt wurde, gab es dort beleidigende Beiträge, darunter Lob für historische Persönlichkeiten sowie antisemitische Aussagen.

Laut Bayerischem Rundfunk teilten Mitglieder von Linksjugend [ˈsolid] in dem Forum Nachrichten, die Josef Stalin, Mao Zedong und den ehemaligen DDR-Staat verherrlichten. Zudem wurde ein Bild der israelischen Flagge mit dem Spruch „Tod Israel“ gepostet. In Diskussionen über den Gaza-Konflikt war von „israelischen Konzentrationslagern“ und einem „israelischen Völkermord im Namen des Judentums“ die Rede.

Die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter, Maximilian Schirmer und Ines Schwerdtner verurteilten die Äußerungen scharf. Schwerdtner betonte gegenüber Journalisten, die Partei lehne diese Aussagen „auf das Schärfste“ ab. Die Linke verwies darauf, dass sie sich seit Langem gegen Stalinismus stelle und antisemitische oder unmenschliche Positionen ablehne.

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Die Partei hat nun Ermittlungen zu den Vorwürfen eingeleitet und kündigte Konsequenzen an. Auch Linksjugend [ˈsolid] distanzierte sich von den Vorfällen. Mehrere Landespolitiker der Linken zeigten sich empört über die Aussagen.

Klarstellend erklärte die Partei, dass Antisemitismus und derartige Haltungen in ihren Reihen oder bei Linksjugend [ˈsolid] „keinen Platz“ hätten. Sie lehne weiterhin jede positive Bezugnahme auf Stalinismus, die DDR oder antisemitische Rhetorik ab. Die Prüfung der Forumsbeiträge läuft noch.

Quelle