19 March 2026, 18:34

Kulturelle Highlights und persönliche Geschichten prägen den Herbst in Deutschland

Gemälde mit dem Titel "Porträt eines Vaters und Sohns" (1813), das einen Mann in einem weißen Hemd und einem schwarzen Mantel zeigt, der ein Buch hält, mit seinem Arm um die Schulter eines jungen Jungen in unbekannter Kleidung, beide mit ernsten Gesichtern vor einem hellblauen Hintergrund.

Kulturelle Highlights und persönliche Geschichten prägen den Herbst in Deutschland

Kulturelle Projekte und persönliche Meilensteine sorgen diesen Herbst in Deutschland für Furore. Von intimen Fotoausstellungen bis zu langjährigen lokalen Traditionen – die Region sprüht vor Geschichten von Verbundenheit und Kreativität. Zu den Highlights zählt eine Sonderausgabe eines Magazins, inspiriert von der fotografischen Auseinandersetzung eines Künstlers mit Vater-Sohn-Beziehungen, während ein Theaterfestival in Gelsenkirchen einen heimischen Star zurück auf die Bühne holt.

Der bulgarische Fotograf Valery Poshtarov reiste jahrelang durch Europa, um Väter und erwachsene Söhne zu porträtieren, die sich an den Händen halten. Seine Serie "fathers-and-sons", die um 2015 entstand, wurde seitdem in Bulgarien, Deutschland und Großbritannien ausgestellt. Die Bilder thematisieren Männlichkeit, Generationenkonflikte und kulturelle Vielfalt – und lösten vor allem in Kunstkreisen, weniger in der breiten Öffentlichkeit, lebhafte Diskussionen aus.

Inspiriert von Poshtarovs Werk bringt das Magazin "bodo" am 1. Oktober eine Sonderausgabe mit dem Titel "Fathers-and-Sons" heraus. Die Ausgabe zeigt eine Auswahl seiner Fotografien sowie passende Geschichten dazu.

Unterdessen hat das Ruhrtriennale-Kunstfestival mit einem Heimspiel für die Sängerin und Schauspielerin Larissa Sirah Herlen, bekannt als Lary, begonnen. Sie übernimmt die Hauptrolle in der Eröffnungsaufführung und kehrt damit zu ihren Wurzeln in Gelsenkirchen zurück.

In Bochum hat Thorsten Bihegue die Leitung des Jungen Schauspielhauses übernommen – als Nachfolger von Cathrin Rose. Seine erste Spielzeit steht unter dem Zeichen radikaler Mitbestimmung und der Förderung von Neugierde innerhalb der Theatergruppe.

In Castrop-Rauxel hält ein Hobbyfußballteam eine Tradition seit zwei Jahrzehnten am Leben. Zu den Spielern gehört der Podcast-Host und TV-Moderator Micky Beisenherz, der weiterhin mit derselben Freundesgruppe kickt.

Unterdessen wirft die Ausstellung und das Buch "DortmUnderground 1978–1998" einen Blick zurück auf die Punk- und Heavy-Metal-Szene, die Dortmund in diesen Jahren prägte. Das Projekt dokumentiert eine lebendige Subkultur, die die Musikgeschichte der Stadt mitgestaltet hat.

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Auf persönlicher Ebene hat Birgit nach fast vier Jahren ohne feste Wohnung endlich ein Zuhause gefunden. Ihr Umzug beendet eine lange Phase der Unsicherheit.

Auch Thomas Koch stärkt mit seiner Veranstaltungsreihe die zwischenmenschlichen Verbindungen: Seine Treffen fördern direkte, ungefilterte Gespräche und bringen Menschen für ehrlichen Austausch zusammen.

In den kommenden Wochen erscheinen neue kulturelle Beiträge – von der "bodo"-Sonderausgabe bis zur "DortmUnderground"-Schau. Bihegues Arbeit am Jungen Schauspielhaus verspricht frische Impulse für das Theater, während Herlens Auftritt bei der Ruhrtriennale Gelsenkirchen in den Fokus rückt. Gleichzeitig erinnern persönliche Geschichten wie Birgits neues Zuhause und Kochs Dialogveranstaltungen daran, wie kleine, alltägliche Verbindungen Gemeinschaften prägen.

Quelle