KSC will nach Derbydesaster gegen Fürth zurück auf die Erfolgsspur
Juliane SontagStephan Ambrosius: Altes Team, Neue Rolle - KSC will nach Derbydesaster gegen Fürth zurück auf die Erfolgsspur
Karlsruher SC (KSC) bereitet sich auf das wichtige Heimspiel gegen SpVgg Greuther Fürth am kommenden Freitag vor. Nach der herben 0:3-Derbyniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern, die bei den Fans für Enttäuschung sorgte, will die Mannschaft zurück auf die Erfolgsspur finden. Obwohl der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gesichert scheint, kämpft das Team mit wechselhafter Form – und setzt dabei auf die Führung von Verteidiger Stephan Ambrosius.
Ambrosius kehrte im Wintertransferfenster auf Leihbasis vom FC St. Gallen zum KSC zurück, mit einer Kaufoption. Es ist bereits seine zweite Amtszeit beim Verein, in der er zuvor maßgeblich zur Stabilisierung der Abwehr beitrug. Nun übernimmt der erfahrene Akteur eine Mentorenrolle für die jüngeren Spieler und prägt die Mannschaft mit seiner Präsenz.
Trainer Christian Eichner betont den wachsenden Einfluss von Ambrosius und führt dies direkt auf dessen starke Leistungen auf dem Platz zurück. Der Verteidiger selbst bleibt realistisch: Der KSC sei (noch) kein Spitzenreiter, doch Einsatzbereitschaft und Mentalität würden über den Erfolg in den verbleibenden Partien entscheiden.
Nach 26 Spieltagen der Saison 2025/2026 belegt der KSC mit 34 Punkten (neun Siege, sieben Unentschieden, zehn Niederlagen) den achten Tabellenplatz. Die Torbilanz von 40:50 zeigt jedoch Luft nach oben. Ein Sieg gegen den auf Platz 14 stehenden Aufsteiger aus Fürth würde nicht nur die Punktausbeute erhöhen, sondern auch das Vertrauen der Anhänger zurückgewinnen.
Der jüngste Aufstieg in die obere Tabellenhälfte dokumentiert zwar Fortschritte, doch die Inkonstanz bleibt ein Problem. Das Freitagsspiel bietet die Chance, nach dem Derbydämpfer Resilienz zu beweisen.
Mit dem klaren Ziel von drei Punkten geht der KSC in die Partie gegen Fürth. Ein Erfolg würde die Position im Mittelfeld festigen und nach der Niederlage neuen Schwung bringen. Dabei wird Ambrosius' Führung – auf und neben dem Platz – eine Schlüsselrolle für den starken Saisonendspurt spielen.






