29 April 2026, 03:10

Köln startet Millionen-Initiative für grüne Start-ups in NRW

Weißer fetter Text "net-zero emissions by 2050" auf einem soliden grünen Hintergrund.

Köln startet Millionen-Initiative für grüne Start-ups in NRW

Die Universität zu Köln startet Anfang 2026 eine neue landesweite Initiative namens Climate Innovation.NRW. Das Vorhaben zielt darauf ab, das Klimaschutzpotenzial von Start-ups zu stärken und gleichzeitig Innovationen in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben. Mit einer Förderung von 1,25 Millionen Euro wird das Projekt Universitäten, Unternehmen und politische Entscheidungsträger zusammenbringen, um nachhaltiges Wachstum in der Region zu fördern.

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Climate Innovation.NRW ist eine gemeinsame Initiative des Gateway Exzellenz Start-up Center der Universität und ihres Büros für Nachhaltigkeit. Das Zentrum dient als Plattform für Vernetzung, Wissensaustausch und die Entwicklung politischer Strategien. Ein zentrales Element wird der Expert Hub sein, in dem Start-ups, Forscher:innen und Unternehmen gemeinsam an grünen Lösungen arbeiten können.

Ab Juni 2026 bietet das Zentrum ein Qualifizierungsprogramm zum Thema Klima an. Damit sollen Start-ups dabei unterstützt werden, ihre Geschäftsmodelle und Produkte an Klimaziele anzupassen. Zudem sind Politikempfehlungen geplant, um Nordrhein-Westfalen als nachhaltigen Wirtschaftsstandort zu stärken.

Die Universität zu Köln, die zu den drei start-up-freundlichsten Hochschulen Deutschlands zählt, übernimmt die Leitung des Projekts. Die Finanzierung stammt vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Universitätspräsident Professor Dr. Joybrato Mukherjee betonte die Bedeutung grüner Start-ups als Treiber für Innovation in einer nachhaltigen Wirtschaft.

Climate Innovation.NRW läuft über drei Jahre und wird mit 1,25 Millionen Euro gefördert. Durch Netzwerkveranstaltungen, Fachwissenstransfer und Qualifizierungsprogramme soll das Klimapotenzial von Start-ups erschlossen werden. Die Ergebnisse des Projekts könnten zukünftige Politiken und Wirtschaftspraktiken in Nordrhein-Westfalen prägen.

Quelle