30 April 2026, 02:33

Bonner Polizei startet Großoffensive für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Bike-Fahrern

Eine Gruppe von Motorradfahrern bei einem Rennen auf einer Strecke, die Helme tragen, mit Text unten.

Bonner Polizei startet Großoffensive für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Bike-Fahrern

Die Bonner Polizei hat ihre Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrer und E-Bike-Nutzer intensiviert. Eine aktuelle Kampagne verband Kontrollen mit Präventionsarbeit und richtete sich gezielt an Schulen sowie Unfallschwerpunkte. Anlass dafür sind besorgniserregende Unfallzahlen aus dem Jahr 2025, die Hunderte besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer betrafen.

Im Rahmen der Initiative überwachten Beamte über 2.700 Fahrzeuge auf Geschwindigkeitsüberschreitungen – dabei wurden 125 Autofahrer, vor allem in Schulnähe, mit zu hohem Tempo erwischt. Zudem führten mehr als 20 Polizisten Kontrollen durch und ahndeten über 200 Verkehrsverstöße von Radfahrern sowie 141 Verstöße anderer Verkehrsteilnehmer.

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Ein zentraler Bestandteil der Aktion waren präventive Maßnahmen wie Fahrradsicherheitstrainings an sieben Grundschulen. Die Behörden wiesen dabei auf zentrale Risikofaktoren hin, darunter Rasen, Alkohol- oder Drogenkonsum am Steuer sowie das Nicht-Tragen von Helmen. Auch schlechte Sichtverhältnisse, Ablenkung – insbesondere durch Smartphones oder Kopfhörer – und Gefahren beim Abbiegen wurden als häufige Unfallursachen thematisiert.

Allein im Jahr 2025 waren im Zuständigkeitsbereich der Bonner Polizei 851 Radfahrer und E-Bike-Nutzer in Unfälle verwickelt. Hinzu kamen 229 Kollisionen mit motorisierten Zweirädern und 129 Unfälle mit E-Scooter-Fahrern.

Durch die Kombination aus Kontrollen und Aufklärung soll die Zahl der Unfälle unter gefährdeten Verkehrsteilnehmern gesenkt werden. Mit der gezielten Ansprache von Verhaltensweisen und Bewusstseinsbildung hofft die Polizei, Risiken durch überhöhte Geschwindigkeit, Ablenkung und schlechte Sicht zu verringern. Die Wirksamkeit der Kampagne wird anhand künftiger Unfallstatistiken bewertet.

Quelle