21 April 2026, 00:37

KIT baut Forschungsverbund für KI und maschinelles Lernen mit Industriepartnern aus

Buntes Design mit dem Text "AI, Apps, IoT" auf einem weißen Hintergrund.

KIT baut Forschungsverbund für KI und maschinelles Lernen mit Industriepartnern aus

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat seinen regionalen Forschungsverbund ausgebaut, um Industrieprojekte im Bereich maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz zu fördern. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte Initiative lädt nun Unternehmen ein, im Rahmen des Smart Data Innovation Lab (SDIL) zusammenzuarbeiten.

Der KIT-Forschungsverbund bietet eine moderne Infrastruktur für datengetriebene Forschung, darunter Hochleistungsrechnen, fachkundige Software-Unterstützung und die Vermittlung von Spezialisten. Zudem erhalten Partner standardisierte Leitlinien für das Datenmanagement.

Das Smart Data Innovation Lab (SDIL) fungiert als sichere Datenumgebung ("Clean Room"), die die gemeinsame Arbeit mit industriellen Datenquellen ermöglicht. Große Technologiekonzerne wie SAP, IBM und Software AG haben bereits ihre Cloud-Dienste für den Verbund ausgebaut.

Die Sicos BW GmbH, ein 2011 vom KIT und der Universität Stuttgart gegründetes Stuttgarter Unternehmen, ist dem Projekt beigetreten. Seit 2014 berät es im Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu intelligenten Datenanwendungen. Nun unterstützt es auch SDIL-Partner dabei, KMU-taugliche Lösungen zu entwickeln.

Eine letzte Ausschreibungsrunde für Projektvorschläge läuft bis Dezember 2021. Zudem findet im selben Monat eine Informationsveranstaltung zur Nutzung des Verbunds am KIT statt. Der Forschungsverbund selbst ist mit modernster GPU-Technologie ausgestattet und bietet Forschungsteams damit hohe Rechenleistungen.

Ziel des erweiterten Verbunds ist es, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in den Bereichen KI und maschinelles Lernen zu stärken. Unternehmen können ihre Vorschläge bis zum Stichtag im Dezember 2021 einreichen. Die Initiative wird weiterhin vom Bund gefördert und festigt so ihre Rolle als Treiber datengetriebener Innovation.

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