27 June 2026, 02:29

Heidebad-Rückzieher: Warum der Sprachtest für Gäste jetzt vom Tisch ist

Kein Deutsch, kein Eintritt? Halles Schwimmbad rudert zurück

Heidebad-Rückzieher: Warum der Sprachtest für Gäste jetzt vom Tisch ist

Der Betreiber des Heidebads, Mathias Nobel, hat heftige Kritik für seinen Plan geerntet, den Zutritt auf deutschsprachige Gäste zu beschränken. Die Stadt Halle griff ein und forderte eine Rücknahme der Entscheidung. Nobel präzisierte inzwischen, dass das Bad für alle offen bleibe – vorausgesetzt, sie hielten sich an die Regeln, unabhängig von ihren Sprachkenntnissen.

Ursprünglich hatte Nobel vorgeschlagen, den Zugang auf Personen zu beschränken, die Deutsch sprechen. Dies löste bundesweit Empörung aus und veranlasste den Stadtrat von Halle zum Einschreiten. Die Stadtverwaltungen warnten, dass die geplante Regelung gegen die Pachtbedingungen für das Gelände verstoßen könnte.

Es kam zu einem Gespräch zwischen Nobel und Vertretern der Stadt, darunter der parteilose Oberbürgermeister Alexander Vogt. Nobel bezeichnete die Diskussion im Nachhinein als „sehr harmonisch“. Er willigte ein, mehrsprachige Hinweisschilder aufzustellen, um die Regeln verständlich zu kommunizieren.

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Nobel betonte, dass nicht die Sprachkenntnisse, sondern Verstöße gegen die Hausordnung über den Zutritt entscheiden würden. Zudem kündigte er an, die bestehenden Vorschriften – insbesondere am Eingang – konsequent durchzusetzen. Der Betreiber äußerte sich gespannt darauf, ob die neuen Schilder zu einer Verringerung von Vorfällen beitragen würden.

Das Heidebad wird die Regeln künftig in mehreren Sprachen ausweisen. Der Zutritt wird nur denen verwehrt, die gegen die festgelegten Bestimmungen verstoßen. Durch das Eingreifen der Stadt wurde die Politik geändert, um allen Besuchern gleichen Zugang zu gewährleisten.

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