03 April 2026, 02:29

Großrazzia in Ellwangen: 60 Militärwaffen und versteckte Pistolen in Büchern entdeckt

Vitrine mit verschiedenen Feuerwaffen, darunter ein Steinschlossgewehr, in einer Reihe mit Informationsschildern dahinter und einem unbestimmten Objekt unten.

Großrazzia in Ellwangen: 60 Militärwaffen und versteckte Pistolen in Büchern entdeckt

Behörden in Ellwangen haben bei einer Durchsuchungsaktion ein großes Lager illegaler Waffen aufgedeckt. Bei der Entdeckung handelte es sich um etwa 60 militärische Schusswaffen, Tausende Schuss Munition sowie versteckte Pistolen, die in ausgehöhlten Büchern depottiert waren. Ein Verdächtiger, der mit dem Fall in Verbindung steht, wurde vorläufig festgenommen, später jedoch bis auf Weiteres auf freien Fuß gesetzt.

Die Aktion begann, nachdem die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss für das Wohnhaus des Beschuldigten erwirkt hatte. Erste Verdachtsmomente konzentrierten sich auf den illegalen Import eines Sturmgewehres sowie Munition aus der Schweiz. Bei der Durchsuchung der Immobilie stießen die Beamten auf einen versteckten Raum, der mit Waffen gefüllt war.

In dem Versteck beschlagnahmten die Ermittler rund 140 Pistolen und 70 Langwaffen. Viele der Schusswaffen waren scharf geladen, einige Pistolen waren in ausgehöhlten Büchern versteckt. Neben den Waffen wurden etwa 8.000 Schuss Munition und sechs Kilogramm Schießpulver sichergestellt.

Der Verdächtige besaß zwar gültige Genehmigungen für bestimmte zivile Schusswaffen, wurde aber vorläufig festgenommen. Nach der Vernehmung kam er wieder auf freien Fuß, während die Ermittlungen fortgesetzt werden. Zollbeamte und Polizisten arbeiteten bis spät in die Nacht, um alle Beweismittel zu sichern.

Bisher wurden keine weiteren Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Waffenfund identifiziert. In Medienberichten wird zwar von einem separaten Drogenfall mit acht Beschuldigten gesprochen, doch ein direkter Bezug zur Entdeckung in Ellwangen besteht nicht.

Bei der Razzia wurden erhebliche Mengen illegaler Waffen und Munition beschlagnahmt. Die Behörden werten weiterhin die Beweismittel aus, weitere Festnahmen gab es bisher nicht. Der Fall bleibt Gegenstand aktiver Ermittlungen.

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