Gefährliche Chemikalien: Lkw mit Zinkoxid-Leck auf der B312 gestoppt
Cetin GeißlerGefährliche Chemikalien: Lkw mit Zinkoxid-Leck auf der B312 gestoppt
Ein spanischer Lkw mit gefährlichen Chemikalien wurde am Mittwochmorgen bei einer Routinekontrolle angehalten. Die Polizei entdeckte auf der B312 bei Biberach ein Leck in der Ladung – 19 Behälter mit Zinkoxid, einem umweltschädlichen Stoff. Notfallteams wurden umgehend alarmiert und zum Einsatzort gerufen.
Der Vorfall ereignete sich gegen 10:45 Uhr, als Beamte den Sattelschlepper zur Kontrolle anhalten ließen. Im Inneren fanden sie 23 Tonnen Zinkoxid (UN3177), verpackt in großen Industriecontainern. Nach der Feststellung eines Lecks rückten Feuerwehrkräfte aus Biberach sowie eine spezielle Werksfeuerwehr an.
Da sich der Lkw in der Nähe eines Naturschutzgebiets befand, schlossen die Behörden eine Entsorgung vor Ort aus. Stattdessen wurde das Fahrzeug unter Begleitung zur Einrichtung der Werksfeuerwehr in Biberach gebracht, um die Ladung sicher zu entladen und zu dekontaminieren. Der Einsatz dauerte bis etwa 13:45 Uhr, bevor der Lkw seine Fahrt von Spanien nach Ungarn fortsetzen durfte.
Dem Fahrer wurden Strafen wegen unsachgemäßer Ladungssicherung auferlegt. Es wurde ein Bußgeld in Höhe von 2.000 Euro verhängt, zudem müssen die Kosten für den Einsatz der Rettungskräfte von der Transportfirma übernommen werden.
Nach der Dekontamination verließ der Lkw den Standort. Der Vorfall unterstreicht jedoch die Risiken beim Transport gefährlicher Güter. Die Sanktionen gegen den Fahrer umfassen sowohl das Bußgeld als auch die Kosten für den Feuerwehreinsatz. Verletzte oder größere Umweltschäden gab es nicht.






