Cyberangriffe kosten Kleinunternehmen in Mitteleuropa bis zu 250.000 Dollar pro Vorfall
Juliane SontagCyberangriffe kosten Kleinunternehmen in Mitteleuropa bis zu 250.000 Dollar pro Vorfall
Kleinunternehmen in Mitteleuropa kämpfen mit hohen Kosten durch Cyberbedrohungen
Ein neuer Bericht zeigt die finanzielle Belastung durch Sicherheitsvorfälle und den Mangel an spezialisiertem Sicherheitspersonal in diesen Betrieben auf. Vier von fünf kleinen Unternehmen in der Region waren im vergangenen Jahr von einem Sicherheits- oder Datenleck betroffen. Über drei Viertel von ihnen verzeichneten Kosten von mindestens 250.000 US-Dollar pro Vorfall. Dennoch sind 90 Prozent der Unternehmen in Mitteleuropa Kleinbetriebe – und kaum eines beschäftigt einen hauptamtlichen Chief Information Security Officer (CISO).
Deutschland gibt mit nur 9,5 Prozent seines IT-Budgets für Cybersicherheit am wenigsten im Ländervergleich des Berichts aus. Die Einstellung eines dedizierten CISO kann jährlich zwischen 250.000 und 400.000 US-Dollar kosten. Ein virtueller CISO (vCISO) bietet eine günstigere Alternative: Für 40.000 bis 120.000 US-Dollar pro Jahr erhalten Unternehmen dennoch Fachwissen auf Führungsebene.
Um Betrieben den Vergleich zu erleichtern, hat die Woodlands Advisory GmbH einen Rechner entwickelt. Dieser bewertet die Kosten eines internen CISO im Vergleich zu einem vCISO – basierend auf Unternehmensgröße, Umsatz und benötigten Stunden.
Der Bericht unterstreicht die finanzielle Belastung durch Cybervorfälle für Kleinunternehmen und stellt kostengünstige Alternativen wie das vCISO-Modell vor – besonders für Unternehmen, die sich keinen vollzeitbeschäftigten Sicherheitsexperten leisten können. Der Rechner der Woodlands Advisory GmbH soll die Entscheidungsfindung für Firmen vereinfachen, die ihre Optionen abwägen.






