19 April 2026, 06:29

CDU Solingen fordert bessere Mobbingprävention an Schulen und Kitas

Plakat der New Yorker Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeit gegenüber Kindern an der Fourth Avenue und 23rd Street, das ein Gebäude mit Fenstern, Bäumen und Himmel sowie Text am unteren Rand zeigt.

CDU Solingen fordert bessere Mobbingprävention an Schulen und Kitas

Die CDU-Fraktion in Solingen hat eine Anfrage zur Prävention von Mobbing an Schulen und Kitas eingereicht. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über steigende Vorfälle, darunter auch Online-Konflikte in Klassenchatgruppen. Die Verantwortlichen fordern nun eine klarere Übersicht über bestehende Maßnahmen und deren Wirksamkeit.

Eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse ergab, dass bundesweit etwa jedes sechste Schulkind von Mobbing betroffen ist. Hochgerechnet auf Solingen wären das rund 2.800 betroffene Schülerinnen und Schüler. Der PISA-Bericht 2022 zeigte zudem, dass 21 Prozent der 15-Jährigen in Deutschland mehrmals im Monat Mobbing erleben.

Die CDU-Anfrage wird die aktuellen Präventionsbemühungen unter die Lupe nehmen, darunter Konfliktlösungsprogramme, Resilienztrainings und Projekte zur Förderung sozialer Kompetenzen. Zudem sollen Details zu Personalressourcen offengelegt werden – etwa ob die Präventionsarbeit von hauseigenen Fachkräften oder externen Anbietern geleistet wird. Die Verwaltung muss darlegen, welche Einrichtungen solche Initiativen anbieten und wie sie in der Praxis umgesetzt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Effektivität der bestehenden Programme. Die CDU möchte wissen, nach welchen Kriterien deren Wirkung bewertet wird und ob langfristige Erfolge nachgewiesen sind. Die Fraktion betont, dass es nicht um eine Kritik an Lehrkräften oder Schulsozialarbeitern gehe, sondern um eine Vertiefung der Debatte über Mobbingprävention.

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Das Thema wird in zwei zentralen Ausschüssen beraten und rückt damit in den kommenden Wochen weit nach oben auf die politische Agenda Solingens. Die Anfrage zielt auf eine detaillierte Bestandsaufnahme der Mobbingprävention im Bildungssystem der Stadt ab. Die Ergebnisse könnten künftige Entscheidungen zu Maßnahmen und Ressourcenverteilung prägen. Der Fokus der CDU auf messbare Erfolge könnte zu einer besseren Unterstützung für betroffene Schülerinnen, Schüler und Beschäftigte führen.

Quelle