29 April 2026, 10:55

Berlin plant riesiges neues Stadtquartier am westlichen Stadtrand

Plan von Berlin, Deutschland, mit einer zentralen Gebäudeillustration und detailliertem Text zur Stadtplanung und umliegenden Strukturen.

Berlin plant riesiges neues Stadtquartier am westlichen Stadtrand

Berlin treibt die Pläne für ein großes neues Stadtquartier im äußersten Westen der Stadt voran. Der Senat hat die Entwicklung von Stadteingang West genehmigt – ein 45 Hektar großes Gelände, das einmal bis zu 5.000 Bewohner beherbergen soll. Das Projekt verwandelt das ehemalige Güterbahnhofsgelände Grunewald in ein lebendiges Viertel mit mindestens 2.400 Wohnungen.

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Das Herzstück des neuen Quartiers wird der alte Güterbahnhof Grunewald sein. Sollte Berlin jemals die Olympischen Spiele ausrichten, könnte das Gelände auch als Olympisches Dorf dienen. Ein Teil der Wohnungen würde dann vorübergehend Athleten beherbergen, bevor sie in langfristige Mietwohnungen umgewandelt werden.

Die Entwicklung ist eng mit Infrastrukturprojekten verknüpft, insbesondere mit dem Neubau des Autobahndreiecks Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf. Federführend bei der Umsetzung ist die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge; die Bauarbeiten werden voraussichtlich ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen.

In seiner jüngsten Sitzung gab der Senat grünes Licht für den Rahmenplan und setzte damit das Projekt in Gang. Nach Fertigstellung wird das Gebiet zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald zu einem zentralen Wohn- und Verkehrsstandort der Stadt.

Der Stadteingang West bringt Tausende neue Wohnungen an den westlichen Rand Berlins. Sein flexibles Design ermöglicht auch die Nutzung für künftige Großveranstaltungen, darunter potenziell die Olympischen Spiele. Die Bauarbeiten sollen nun beginnen, wobei die ersten Bauabschnitte in den kommenden Jahren umgesetzt werden.

Quelle