18 April 2026, 22:28

Baden-Württemberg stärkt Schutz seiner acht UNESCO-Welterbestätten mit neuem Förderkonzept

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude im rechten unteren Eck, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Baden-Württemberg stärkt Schutz seiner acht UNESCO-Welterbestätten mit neuem Förderkonzept

Baden-Württemberg unternimmt Schritte, um seine UNESCO-Welterbestätten besser zu schützen und zu fördern. Die Landesregierung hat Pläne für ein Förderkonzept angekündigt, das auf die Bewahrung dieser kulturellen Wahrzeichen abzielt. Mit acht anerkannten Stätten und zwei weiteren in der Prüfung wollen die Verantwortlichen deren langfristigen Erhalt und öffentliche Sichtbarkeit sichern.

Der Ministerrat hat ein Förderprogramm zur Unterstützung der Welterbestätten in der Region beschlossen. Im laufenden Haushaltsjahr werden rund 250.000 Euro für erste Maßnahmen bereitgestellt. Das umfassendere Förderkonzept soll die Jahre 2023 und darüber hinaus abdecken und sich auf Instandhaltung, Schutz sowie grenzüberschreitende Zusammenarbeit konzentrieren.

Ziel der Initiative ist es, die Vernetzung zwischen den Stätten zu stärken und sie gleichzeitig für Besucher besser zugänglich zu machen. Aktuell verfügen sieben Orte in Baden-Württemberg über den UNESCO-Welterbestatus, darunter historische Klöster, Burgen und architektonische Meisterwerke. Zwei weitere Stätten – der Stuttgarter Fernsehturm und die Heuneburg an der oberen Donau – stehen derzeit auf der Vorschlagsliste für eine mögliche Aufnahme in die deutsche Tentativliste zur UNESCO-Anerkennung.

Durch verbesserte Koordination und öffentliche Einbindung hofft die Landesregierung, das Bewusstsein für diese kulturellen Schätze zu schärfen. Die Förderung soll zudem dazu beitragen, ihre architektonische und historische Bedeutung für kommende Generationen zu bewahren.

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Das neue Förderkonzept sieht finanzielle Unterstützung für Denkmalschutz, Bildungsprojekte und grenzüberschreitende Vorhaben vor. Mit den bereits veranschlagten 250.000 Euro für Sofortmaßnahmen setzt das Land seine Pläne nun um. Das Ziel bleibt klar: die Welterbestätten Baden-Württembergs zu bewahren und ihre Bekanntheit zu steigern.

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