25 March 2026, 12:32

Anlagebetrug im Landkreis Ludwigsburg: Drei Opfer verlieren ihr Geld durch falsche Versprechungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kostet Familien monatlich Hunderte von Dollar.

Anlagebetrug im Landkreis Ludwigsburg: Drei Opfer verlieren ihr Geld durch falsche Versprechungen

Drei Anwohner des Landkreises Ludwigsburg nach Anlagebetrug um ihr Geld gebracht

Drei Bewohner des Landkreises Ludwigsburg sind Opfer eines Anlagebetrugs geworden. Die Betrüger lockten sie mit Versprechungen schneller Gewinne über Online-Werbung in die Falle. Jedes der Opfer verlor Geld, nachdem es in gefälschte Anlagekonzepte investiert hatte.

Die Betrugsmaschen begannen mit Anzeigen in sozialen Medien und auf Videoplattformen, die leichtes Geld versprachen und die Opfer so zum Mitmachen überredeten. Ein 22-Jähriger erzielte zunächst kleine Beträge, indem er Likes vergab, ließ sich später jedoch dazu überreden, in Kryptowährungen zu investieren – und verlor dabei 1.500 Euro.

Eine 48-jährige Frau wurde darauf hingewiesen, ihr Geld würde "für sie arbeiten", doch später verlangte man hohe Gebühren, um angebliche Gewinne auszuzahlen. Als vierstellige Summen gefordert wurden, verweigerte sie die Zahlung und erstattete Anzeige bei der Polizei, wodurch sie weitere Verluste abwenden konnte.

Ähnlich erging es einem 49-Jährigen, der zusätzliche 2.600 Euro überwies, um eine Auszahlung von über 10.000 Dollar freizuschalten. Als er misstrauisch wurde, zeigte auch er die Betrüger an. In den meisten Fällen sind überwiesene Gelder – besonders ins Ausland – kaum noch zurückzuholen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Polizeilichen Kriminalpräventionsseiten bieten Hinweise, wie man Anlagebetrug erkennt. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg ruft Betroffene auf, sich zu melden, und stellt Kontaktdaten für Rückfragen bereit.

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Die Behörden warnen, dass solche Betrugsfälle die Opfer oft ohne Möglichkeit zurücklassen, ihr verlorenes Geld wiederzuerlangen. Betroffene können sich an die BaFin wenden oder das Polizeipräsidium Ludwigsburg unter +49 7141 18-8777 bzw. [email protected] kontaktieren. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen.

Quelle