A8 in Baden-Württemberg: 39 Sicherheitsmängel bei Gefahrgutkontrollen entdeckt
Juliane SontagA8 in Baden-Württemberg: 39 Sicherheitsmängel bei Gefahrgutkontrollen entdeckt
Routine-Kontrolle auf der A8 in Baden-Württemberg deckt zahlreiche Sicherheitsmängel im Gefahrguttransport auf
Bei einer standardmäßigen Verkehrskontrolle auf der Autobahn A8 in Baden-Württemberg sind am Mittwoch gravierende Verstöße im Transport gefährlicher Güter aufgedeckt worden. Die Behörden überprüften 49 Fahrzeuge und stellten dabei 39 Verstöße fest – von mangelhaft gesicherter Ladung bis hin zu überladenen Lkw. Die Aktion ist Teil laufender Bemühungen, die Kontrollen für gefährliche Fracht auf einer der meistbefahrenen Güterrouten Deutschlands zu verschärfen.
Das Kompetenzteam Gefahrgut Baden-Württemberg hatte an der A8, einer zentralen Strecke für den gewerblichen Güterverkehr, einen stationären Kontrollposten eingerichtet. Die Prüfer wandten dabei die GGVSE/ADR-Vorschriften an – standardisierte Regelwerke für den Transport gefährlicher Stoffe auf Straße und Schiene in Deutschland und Europa.
Im Rahmen der Kontrollen wurden häufige Verstöße wie unzureichend gesicherte Ladung, fehlende Tageskontrollberichte, überladene Fahrzeuge sowie Überschreitungen der zulässigen Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer festgestellt. Zwei Fahrer wurden zur weiteren Ahndung in eine Korrektureinrichtung gebracht. Ein weiteres Fahrzeug wurde wegen schwerwiegender technischer Mängel sofort stillgelegt.
Elf Fahrer durften ihre Fahrt erst fortsetzen, nachdem ihre Ladung ordnungsgemäß gesichert worden war. Die Behörden betonten, dass der Transport von Gefahrgütern und Sonderabfällen auf der A8 ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsteilnehmer darstelle. Weitere Kontrollen seien geplant, um die anhaltenden Sicherheitsbedenken zu adressieren.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Probleme beim Transport gefährlicher Güter auf wichtigen Verkehrsachsen wie der A8. Angesichts von 39 Verstößen an nur einem Tag kündigten die Verantwortlichen eine verschärfte Überwachung an. Für Medienanfragen steht Christian Schulze von der Pressestelle zur Verfügung.






