Zetsche bricht Schweigen: Daimler steht hinter dem Diesel – trotz Rückrufkosten von 220 Millionen Euro
Delia CasparZetsche bricht Schweigen: Daimler steht hinter dem Diesel – trotz Rückrufkosten von 220 Millionen Euro
Daimler-Chef Dieter Zetsche hat sich in einem LinkedIn-Beitrag zur Diesel-Kontroverse seines Unternehmens geäußert. Vor Beginn der Sommerpause in Baden-Württemberg richtete er sich dabei sowohl an die Öffentlichkeit als auch an die Belegschaft.
Zetsche räumte die anhaltende Debatte um Dieselmotoren ein und betonte, dass diese nach ihren NOx- und CO₂-Emissionen bewertet werden müssten. Gleichzeitig hob er den freiwilligen Rückruf von drei Millionen Diesel-Fahrzeugen in ganz Europa im Rahmen des „Zukunftsplans für Dieselmotoren“ hervor. Die Maßnahme wird voraussichtlich rund 220 Millionen Euro kosten.
In seiner Botschaft warnte Zetsche vor Spekulationen über die Absichten des Unternehmens. Er bekräftigte Daimlers Engagement für Innovation und lobte das Potenzial des neuen OM-654-Dieselmotors. Zudem dankte der Vorstandsvorsitzende den Mitarbeitenden für ihren Einsatz und zeigte sich zuversichtlich in Bezug auf die Zukunft des Konzerns.
Zetsche machte deutlich, dass sich der Kampf für den Dieselmotor lohne. Er verwies auf die internen Untersuchungen und die Schritte, die Daimler zur Lösung der Probleme unternimmt. Der Rückruf betrifft drei Millionen Fahrzeuge und ist mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden. Mit seinem Beitrag wollte Zetsche sowohl die Öffentlichkeit als auch die Belegschaft über die Ausrichtung des Unternehmens beruhigen. Daimler bleibt weiterhin auf Innovation und die Zukunft seiner Diesel-Technologie fokussiert.






