Veltins beendet überraschend Vertriebspartnerschaft für Karamalz ohne Angabe von Gründen
Suse RädelVeltins beendet überraschend Vertriebspartnerschaft für Karamalz ohne Angabe von Gründen
Die Veltins-Brauerei hat ihre bundesweite Vertriebspartnerschaft für die Marke Karamalz überraschend und ohne Vorwarnung beendet. Die Entscheidung trat sofort in Kraft, doch das Unternehmen gab keine Gründe für den Schritt an. Branchenkenner vermuten, dass ausstehende Rechnungen eine Rolle bei der Trennung gespielt haben könnten.
Die Zusammenarbeit zwischen Veltins und der Eichbaum-Brauerei hatte am 1. März 2024 begonnen. Laut Vereinbarung übernahm Veltins den Vertrieb von Karamalz in allen nationalen Handelskanälen – mit Ausnahme von Discountern und dem Gastronomiebereich. Zudem zeichnete die Maisel-Brauerei für den Handel und die Gastronomie in Nordbayern sowie in Baden-Württemberg verantwortlich.
Karamalz zählt seit langem zu den führenden Malzgetränkemarken Deutschlands mit einer jährlichen Produktionsmenge von über 150.000 Hektolitern. Die Partnerschaft mit Veltins galt als erfolgreich und vorteilhaft für die Markenreichweite. Seit dem Eigentümerwechsel wurden jedoch weder Umsatzzahlen noch Marktanteilsdaten veröffentlicht.
Eichbaum hatte Karamalz ursprünglich Ende Oktober 2025 an Veltins verkauft. Seither gab es keine öffentlichen Updates zur Performance der Marke. Veltins bedauerte die Beendigung der Zusammenarbeit, verhielt sich jedoch zu weiteren Details bedeckt.
Das abrupten Ende des Vertriebsdeals wirft Fragen zur Zukunft von Karamalz auf. Die nächsten Schritte der Marke hängen davon ab, ob ein neuer Partner die bundesweite Auslieferung übernimmt. Bisher liegen keine offiziellen Zahlen vor, um die aktuelle Entwicklung mit den Vorjahren zu vergleichen.






