Vacha feiert neues VfB-Vereinsheim nach jahrelangem Kampf um Finanzierung
Suse RädelVacha feiert neues VfB-Vereinsheim nach jahrelangem Kampf um Finanzierung
Vacha feiert Meilenstein: Festliche Wiedereröffnung des VfB-1919-Vereinsheims
Am Freitag setzte Vacha ein wichtiges Zeichen mit der feierlichen Wiedereröffnung des Vereinsheims des VfB 1919 e.V.. Das moderne Gebäude ersetzt einen veralteten Bau und ist nun das zeitgemäßeste öffentliche Gebäude der Stadt. Möglich wurde das ehrgeizige Projekt nach Jahren der Unsicherheit durch Fördergelder des Landes, des Landkreises und lokaler Initiativen.
Das alte Vereinsheim, das im Gasthaus Oechsetal untergebracht war, war zunehmend baufällig geworden und bot keine Entwicklungsmöglichkeiten. Da es keine tragfähigen Alternativen gab, prüfte die Stadt verschiedene Optionen – doch die hohen Kosten drohten das Vorhaben zu scheitern. Der Durchbruch gelang schließlich durch den Verkauf eines Grundstücks für einen neuen REWE-Supermarkt, wodurch dringend benötigte Mittel freigesetzt wurden.
Die Bauarbeiten begannen im April 2024 und wurden im Mai 2026 abgeschlossen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Der Freistaat Thüringen steuerte 1.204.123,16 Euro bei, der Wartburgkreis ergänzte die Summe mit 50.000 Euro. Fördermittel deckten etwa 1,15 Millionen Euro, während die Stadt Vacha selbst rund 720.000 Euro investierte. Trotz des Umfangs blieb das Projekt unter dem veranschlagten Budget.
Das neue Gebäude setzt Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz: Eine Dach-Solaranlage und eine Wärmepumpenheizung sorgen für nachhaltigen Betrieb. Dank flexibler Raumgestaltung steht es allen Abteilungen des VfB Vacha zur Verfügung – inklusive der Dart-Sektion. Bei der Einweihung bedankte sich Bürgermeister Martin Müller bei der Thüringer Staatskanzlei, dem Wartburgkreis und dem Verein für ihr Engagement. An der Feier nahmen Vereinsmitglieder, Stadträte, Förderpartner sowie die am Bau beteiligten Firmen teil.
Das Vereinsheim bietet dem VfB Vacha nun eine moderne, vielseitig nutzbare Heimat. Seine Fertigstellung steht für die gelungene Zusammenarbeit von Kommunalpolitik, Landesförderung und bürgerschaftlichem Einsatz. Die Einrichtung wird voraussichtlich über Jahre hinweg eine zentrale Rolle im sportlichen und gesellschaftlichen Leben der Stadt spielen.






