26 March 2026, 12:31

Universität Freiburg erlässt iranischen Studierenden die Studiengebühren im Krisensommer 2026

Plakat, das die Gebührenbefreiung über 1.000 Coursera-Kurse für Flüchtlinge ankündigt, mit mehreren Personen im Hintergrund, die Taschen tragen.

Universität Freiburg erlässt iranischen Studierenden die Studiengebühren im Krisensommer 2026

Die Universität Freiburg wird im Sommersemester 2026 für etwa 50 iranische Studierende die Studiengebühren erlassen. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen im Iran, die viele Studierende ohne finanzielle Unterstützung aus ihrem Heimatland zurücklassen.

Seit 2020 erschwert die politische und wirtschaftliche Instabilität Irans der Regierung die Finanzierung von Studierenden im Ausland. Andauernde Sanktionen, der wirtschaftliche Niedergang und jüngste Konflikte – darunter Angriffe auf den Iran seit Ende Februar 2026 – haben die Ölpreise in die Höhe getrieben und die Krise weiter verschärft.

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Internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern in Baden-Württemberg zahlen in der Regel 1.500 Euro pro Semester. Angesichts der Notlage hat die Universität die Gebührenbefreiung für dringende Fälle beschleunigt. Auch die Studierendenwerke leisten Nothilfe, darunter Härtefallfonds.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hat die Hochschulen in Baden-Württemberg aufgefordert, die Unterstützung für betroffene Studierende zu vereinfachen. Die Freiburger Entscheidung folgt diesem Aufruf und sorgt für eine zügige Bearbeitung aller berechtigten Anträge.

Der Gebührenerlass entlastet iranische Studierende, die keine Mittel aus ihrer Heimat erhalten. Notfallhilfen der Studierendenwerke und staatlich geförderte Unterstützungsmaßnahmen bleiben weiterhin verfügbar. Die Maßnahme der Universität steht im Einklang mit umfassenderen Bemühungen, die durch die verschärfte Lage im Iran ausgelöste Krise zu bewältigen.

Quelle