24 May 2026, 16:40

Uli Borowka packt aus: Wie Alkoholsucht sein Leben als Fußballprofi zerstörte

Ehemaliger Fußball-Star spricht mit Schülern über seine Alkoholsucht

Uli Borowka packt aus: Wie Alkoholsucht sein Leben als Fußballprofi zerstörte

Ehemaliger Bundesliga-Profi Uli Borowka besucht Schüler und spricht über seinen Kampf gegen Alkoholsucht

Der frühere Bundesliga-Fußballer Uli Borowka besuchte Schüler, um über seinen Kampf mit der Alkoholsucht zu sprechen. Die Veranstaltung, unterstützt von der BKK Salzgitter und der BKK Public, bot den Jugendlichen einen schonungslosen Einblick in die Gefahren von Suchterkrankungen. Borowka teilte persönliche Erlebnisse aus seiner Karriere und seinem Buch „Vollgas: Mein Doppelleben als Fußballprofi“.

Offen berichtete er davon, wie die Sucht seinen Blick verengte und ihn emotional isolierte. Er beschrieb seinen Absturz in die Alkoholabhängigkeit und warnte die Schüler davor, wie schnell Gewohnheiten die Kontrolle übernehmen können. Die Zuhörer verfolgten gespannt, wie er Auszüge aus seiner Autobiografie vorlas – von den Höhenflügen seiner Fußballkarriere bis zu den Tiefschlägen in seinem Privatleben.

Nach dem Vortrag standen die Schüler Schlange für Selfies und Autogramme. Viele stellten Fragen zu seinen Trinkgewohnheiten, seinem Weg in ein suchtfreies Leben und dazu, wie er heute Vatersein mit seiner Vergangenheit vereint. Borowka ermutigte sie, das eigene Verhalten zu hinterfragen und gesündere Wege im Umgang mit Stress zu finden.

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Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der AWO-Salto Suchthilfe organisiert, die Betroffenen Beratung anbietet. Lehrer und Schüler äußerten im Anschluss Interesse daran, das Programm für zukünftige Jahrgänge zu wiederholen, da sie seinen Wert für die Aufklärungsarbeit erkennen.

Die Begegnung hinterließ bei den Jugendlichen ein tieferes Verständnis für die Risiken einer Sucht. Borowkas ehrliche Schilderungen sollten sie zum Nachdenken anregen. Die Organisatoren hoffen, dass die Gespräche zu bewussteren Entscheidungen beitragen und die Hemmschwelle senken, sich Hilfe zu suchen.

Quelle