07 May 2026, 16:42

Trigema-Erbin Bonita Grupp lehnt staatlichen 1.000-Euro-Bonus ab – und warnt vor Folgen

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das besagt "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern sogar noch mehr für die Reichen und große Unternehmen."

Trigema-Erbin Bonita Grupp lehnt staatlichen 1.000-Euro-Bonus ab – und warnt vor Folgen

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich gegen den von der Regierung kürzlich beschlossenen steuerfreien Bonus von 1.000 Euro für Arbeitnehmer ausgesprochen. Zwar zeigt sie sich offen für bestimmte Steueranpassungen, warnt jedoch, dass steigende Arbeitskosten und politische Versprechungen die Unternehmen in ernste finanzielle Bedrängnis bringen könnten.

Grupp kritisierte den steuerfreien Bonus als kurzsichtigen Schritt. Sie argumentiert, dass Politiker keine Leistungen auf Kosten der öffentlichen Haushalte verteilen sollten, ohne die langfristigen Folgen zu bedenken. Ihre Bedenken erstrecken sich auf die allgemeinen Arbeitskosten, die ihrer Meinung nach bald unkontrollierbar werden könnten.

Trigema selbst hat noch nicht entschieden, ob das Unternehmen den Bonus an seine Mitarbeiter auszahlen wird. Trotz ihrer Ablehnung des Programms räumte Grupp ein, dass eine leichte Erhöhung des Spitzensteuersatzes vertretbar sein könnte – vorausgesetzt, sie würde durch Entlastungen in anderen Bereichen ausgeglichen.

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Ihre Äußerungen spiegeln eine grundsätzliche Skepsis gegenüber staatlichen Eingriffen in die Lohnpolitik wider. Grupp betonte, dass falsche Erwartungen auf Kosten der Steuerzahler langfristig sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer destabilisieren könnten.

Die Position der Modererbin verdeutlicht die Spannungen zwischen kurzfristigen Anreizen und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Während Trigema noch über die Einführung des Bonus entscheidet, deuten Grupps Warnungen auf mögliche Herausforderungen für Arbeitgeber hin. Ihre Haltung unterstreicht zudem die Notwendigkeit eines ausgewogenen Umgangs mit Steuer- und Arbeitsmarktpolitik.

Quelle