Syrische Familie an Grenzübergang Kehl mit Drogen und ohne Papiere gestoppt
Delia CasparSyrische Familie an Grenzübergang Kehl mit Drogen und ohne Papiere gestoppt
An der Grenzübergangsstelle Kehl-Europabrücke wurde am Sonntagabend eine syrische Familie mit fünf Mitgliedern angehalten. Bundespolizisten stellten bei der Routinekontrolle fest, dass keine gültigen Einreisedokumente vorlagen, und verdächtigten die Familie mehrerer Straftaten.
Der Vorfall ereignete sich, als ein in Frankreich zugelassenes Fahrzeug von den Behörden an der deutschen Grenze gestoppt wurde. Im Inneren befanden sich ein 33-jähriger Vater, seine 30-jährige Ehefrau sowie ihre drei Kinder im Alter von vier, sechs und neun Jahren.
Bei einer Durchsuchung wurde in der Tasche des Vaters eine geringe Menge Cannabisharz gefunden. Zudem unterzog man ihn einem Bluttest, nachdem ein erster Drogenschnelltest positiv ausgefallen war. Die Ermittler gehen von den Straftatbeständen Trunkenheit am Steuer, Drogenschmuggel sowie dem Versuch der illegalen Einreise nach Deutschland aus.
Die Behörden prüften zudem, ob es sich um einen Fall von Schleusung handelte. Nach Abschluss aller Kontrollen wurde allen fünf Familienmitgliedern die Einreise verweigert.
Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich illegaler Grenzübertritte und drogenbezogener Straftaten. Offizielle Zahlen zu ähnlichen Festnahmen im Jahr 2024 liegen bisher nicht vor. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde die Familie zurückgewiesen.






