Stark Defence präsentiert KI-Drohnenboot Vanta 6 für autonome maritime Überwachung
Cetin GeißlerStark Defence präsentiert KI-Drohnenboot Vanta 6 für autonome maritime Überwachung
Stark Defence stellt KI-gesteuertes Drohnenboot „Vanta 6“ vor
Das Rüstungsunternehmen Stark Defence hat ein mit künstlicher Intelligenz ausgestattetes Drohnenboot namens Vanta 6 präsentiert. Das unbemannte Fahrzeug ist für die maritime Überwachung und Abschreckung konzipiert und kann ohne Ermüdung oder Tankpausen durchgehend im Einsatz bleiben. Zu seinen fortschrittlichen Funktionen zählen autonome Verfolgungsfähigkeiten sowie die Möglichkeit, selbst Drohnen zu starten.
Mit einer Länge von fast sechs Metern nutzt die Vanta 6 KI, um Schiffsbewegungen zu überwachen. Durch den Abgleich von Satellitendaten mit Echtzeitbeobachtungen kann das System verdächtige Schiffe erkennen und verfolgen – selbst solche ohne aktiven Transponder. Sobald ein Ziel identifiziert ist, kann das Boot es autonom umkreisen und so eine lückenlose Überwachung aufrechterhalten.
Neben der Verfolgung dient das Drohnenboot als mobile Startplattform für Luftdrohnen. Dadurch erweitert sich sein Einsatzradius, sodass bei Bedarf zusätzliche Sensoren oder Aufklärungsgeräte eingesetzt werden können. Im Gegensatz zu herkömmlichen bemannten Schiffen operiert es ohne Unterbrechung, bis die Treibstoffreserven aufgebraucht sind – dann kann nahtlos eine weitere Einheit die Aufgabe übernehmen.
Stark Defence hat die Vanta 6 mit Minerva gekoppelt, einem Command-and-Control-System mit offener Architektur. Die Software legt Wert auf Flexibilität und ermöglicht eine reibungslose Integration in NATO-Netzwerke oder zivile Behörden. Das Unternehmen betont Anpassungsfähigkeit statt reiner Leistung, sodass Nutzer das System auf spezifische Missionen zuschneiden können. Der Preis für die Vanta 6 liegt derzeit im sechsstelligen Bereich und variiert je nach Sensorausstattung und Zusatzausrüstung.
Das Drohnenboot vereint autonome Navigation, Drohnenunterstützung und offene Software in einer einzigen Plattform. Durch den Verzicht auf eine Besatzung verringert sich das Risiko menschlicher Fehler, während sich gleichzeitig die Einsatzdauer verlängert. Das System steht nun für militärische und zivile maritime Anwendungen zur Verfügung.






