23 March 2026, 12:32

Scharfe Grenzkontrollen vor Champions-League-Finale: Pyrotechnik und Waffen beschlagnahmt

Große Zuschauermenge im Allianz Arena Stadion bei einem Fußballspiel, mit einer Bühne rechts, Fahnen, Stangen, einem Bildschirm und sichtbarem Himmel im Hintergrund.

Scharfe Grenzkontrollen vor Champions-League-Finale: Pyrotechnik und Waffen beschlagnahmt

Deutsche Behörden führen gezielte Grenzkontrollen vor dem Champions-League-Finale durch

Vor dem Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand haben deutsche Behörden gezielte Grenzkontrollen durchgeführt. Im Rahmen der Operation wurden mehrere Kontrollpunkte eingerichtet, darunter der wichtige Grenzübergang in Iffezheim, wo Beamte anreisende Fans vor dem Spiel überprüften. Besonders Maßnahmen sollten die Sicherheit gewährleisten, während Inhaber gültiger Tickets gemäß EU-Regeln beschleunigt einreisen konnten.

Die Bundespolizeidirektion Offenburg leitete den Einsatz, unterstützt durch Verstärkung aus Bad Bergzabern, Hünfeld und der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Stuttgart. Auch französische Beamte waren an der Grenze im Einsatz. Kontrollstellen wurden in Wintersdorf, Altenheim, an der Kehler Europabrücke, in Rheinau sowie auf Zugverbindungen aus Paris eingerichtet.

Am Grenzübergang Iffezheim griffen die Behörden auf Artikel 7 Absatz 3 des Schengener Grenzcodex zurück, um vorübergehend wieder Kontrollen einzuführen – eine Maßnahme, die Deutschland bis Juni 2026 verlängert hat. Fans mit Spielkarten durchliefen vereinfachte Checks im Rahmen der EU-Visumbefreiung und des deutschen Aufenthaltsrechts. Im Fokus standen die Überprüfung des Personalausweises, der Rückreisenachweis sowie Sicherheitskontrollen, nicht jedoch vollständige Passprüfungen.

Während der Operation beschlagnahmten die Beamten Pyrotechnik, verbotene Gegenstände und Vermummungsutensilien. Zudem wurden Verstöße gegen das Kannabiskonsumgesetz und das Waffengesetz dokumentiert. Vier Personen wurde nach einer Risikobewertung die Einreise verweigert, da von ihnen eine potenzielle Gefahr ausging.

Polizeidirektor Tobias Lehmann bestätigte, dass der Einsatz reibungslos verlaufen sei und die gesetzten Ziele erreicht habe. Die Kontrollen hätten Sicherheitserfordernisse mit einer zügigen Abfertigung der Fußballfans in Einklang gebracht. Die Behörden werden die Maßnahmen vor künftigen Großveranstaltungen noch einmal evaluieren.

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