SC Freiburg will Europa-League-Finale mit Heimstärke erzwingen
SC Freiburg bereitet sich auf das Rückspiel des Europa-League-Halbfinales gegen Sporting Braga vor. Nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel – trotz eines schnellen Ausgleichs innerhalb von acht Minuten – will die Mannschaft die Wende im heimischen Stadion schaffen, wo sie die letzten zehn Europapokalspiele gewonnen hat.
Das Hinspiel hinterließ bei Freiburg Frust: Trotz frühem Führungstor kassierte die Mannschaft in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer, der Braga den Vorteil verschaffte. Stürmer Igor Matanović, mit acht Ligatreffern bester Torschütze des Teams in dieser Saison, will die Enttäuschung nun in Motivation umwandeln. Eine klare Warnung richtete er an die Portugiesen: „Wenn wir ein Tor schießen, wird es in unserem Stadion sehr ungemütlich für euch.“
Matanović ist seit seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt eine Schlüsselfigur. Seine Spielintelligenz, Ballbehandlung und das Zusammenspiel mit Johan Manzambi und Yuito Suzuki haben die Offensive gestärkt. Das Rückspiel wird bereits das 51. Pflichtspiel in einer anstrengenden Saison für die Breisgauer.
Mannschaftskapitän Christian Günter, der das Team seit sechs Jahren führt, stand im Hinspiel überraschend in der Startelf. Zwar gehört er nicht mehr regelmäßig zur ersten Elf, doch seine Erfahrung könnte entscheidend sein. Mit der Heimstärke und einer makellosen Bilanz im Europa-Park-Stadion wird Freiburg alles daransetzen, ins Finale einzuziehen.
Die Mannschaft geht mit Schwung in die Partie – alle zehn Europa-League-Heimspiele dieser Saison wurden gewonnen. Matanovićs Form und die mentale Stärke des Teams sind die Schlüssel. Eine starke Leistung könnte die Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen und den Einzug ins Finale bedeuten.






