23 May 2026, 12:29

Sachsen-Anhalt setzt auf nachhaltige Infrastruktur und Klimaschutz mit neuem Positionspapier

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz für neue Amtszeit ernannt - Impulse für zukunftsfähige Infrastrukturinvestitionen übergeben

Sachsen-Anhalt setzt auf nachhaltige Infrastruktur und Klimaschutz mit neuem Positionspapier

Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt hat ein neues Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) vorgelegt. Das Dokument skizziert zentrale Prioritäten für die Zukunft des Landes und setzt dabei auf nachhaltige Entwicklung sowie langfristige wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit. Minister Prof. Dr. Armin Willingmann nahm die Empfehlungen des Gremiums zu Fördermitteln und strategischen Investitionen entgegen.

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In seiner aktuellen Stellungnahme betont der Beirat die Notwendigkeit moderner Energie- und Heizsysteme, einer leistungsfähigen Wasserstoffwirtschaft sowie eines emissionsarmen öffentlichen Verkehrs. Zudem wird die Bedeutung klimaresistenter Bauweisen für die Sicherung der regionalen Infrastruktur hervorgehoben. Diese Maßnahmen sollen nachhaltige Vorteile für die Wirtschaft und Zukunftsfähigkeit Sachsen-Anhalts schaffen.

Laut dem Beirat sollten Fördergelder in widerstandsfähige, leistungsstarke und unabhängige Infrastruktur fließen. Investitionen müssten die Versorgungssicherheit erhöhen, regionale Branchen stärken und den Wandel hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft vorantreiben. Die Empfehlungen basieren auf Erkenntnissen des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses sowie dem Klimaschutz-Fachplan des Landes.

Der Beirat, der die Landesregierung in Fragen der nachhaltigen Entwicklung, Energie und Klimaschutz wissenschaftlich berät, hat seine Unterstützung bei der Umsetzung des Fonds zugesagt. Seine aktuelle Amtszeit läuft bis zum 30. Juni 2026, die Neuberufung erfolgt am Folgetag.

Die Vorschläge des Gremiums verknüpfen Infrastrukturausbau, Innovation, Energieunabhängigkeit und Klimaschutz. Durch eine Ausrichtung der Investitionen an diesen Zielen könnte Sachsen-Anhalt langfristige wirtschaftliche und ökologische Vorteile sichern. Die Landesregierung wird die Empfehlungen nun auf mögliche Umsetzung prüfen.

Quelle