05 May 2026, 12:33

Proteste gegen rechtsextreme Verstrickungen der Gladiator Fight Academy in Halle

Eine Gruppe von Menschen protestiert vor einem Gebäude in Deutschland und hält Schilder und Plakate hoch, während zwei Personen im Vordergrund auf einem Objekt sitzen und ein Müllcontainer rechts zu sehen ist.

Proteste gegen rechtsextreme Verstrickungen der Gladiator Fight Academy in Halle

In Halle ist es zu Protesten gegen die Gladiator Fight Academy gekommen, ein Fitnessstudio, dem vorgeworfen wird, Verbindungen in die rechtsextreme Szene zu fördern. Demonstranten versammelten sich vor dem Hauptbahnhof der Stadt und forderten mit Sprechchören wie „Nazis raus aus unseren Kiezen“ die Schließung des Studios. Organisiert wurde die Kundgebung von der lokalen antifaschistischen Initiative Daumen runter, die sich gegen die mutmaßlichen extremistischen Verstrickungen des Gyms richtet.

Im Mittelpunkt der Kontroverse steht die Gladiator Fight Academy, die nach Einschätzung von Experten Gewalt und Diskriminierung offen duldet. Zu den zentralen Mitgliedern zählt Theo Weiland, ein bekannter deutscher Kämpfer und ehemaliger Anführer von Jungsturm Erfurt, einer Gruppe mit rechtsextremen Bezügen. Auch Christopher Henze, eine weitere Person aus dem Umfeld des Studios, soll Verbindungen zur rechtsextremen Hooligan-Szene unterhalten.

Erst kürzlich richtete das Gym in Teutschenthal die Premiere seiner Gladiator Fight Series aus. Die Veranstaltung, die in einem kommunalen Kulturzentrum stattfand, zog Teilnehmer aus den Reihen der AfD-Kandidaten und -Mitglieder an. Hans Krüger, Fan von Energie Cottbus und Nachwuchstrainer im Studio, trat ebenfalls bei den Kämpfen an.

Die Protestierenden werfen der Akademie vor, als Netzwerkplattform für Rechtsextreme zu dienen. Mit ihrer Demonstration wollten sie auf diese mutmaßlichen Verbindungen aufmerksam machen und die Schließung des Gyms erzwingen.

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Die Kundgebung in Halle zeigt das wachsende Widerstandspotenzial gegen die Gladiator Fight Academy wegen ihrer verdächtigten extremistischen Verknüpfungen. Angesichts von Personen wie Weiland und Henze, die mit dem Studio in Verbindung stehen, bestehen Kritiker darauf, dass dort rechtsextremes Gedankengut verbreitet werde. Die Organisatoren der Proteste haben ihre Forderung deutlich gemacht: die sofortige Schließung der Einrichtung.

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