22 March 2026, 02:25

Polizei startet Kampagne "Sicherer Schulweg" für mehr Schutz auf dem Weg zur Schule

Verkehrszeichen "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schulbereich vor" mit einer Person links daneben, Bäumen, Strommasten, Drähten, einem Haus und Himmel im Hintergrund.

Polizei startet Kampagne "Sicherer Schulweg" für mehr Schutz auf dem Weg zur Schule

Hunderte Erstklässler und ältere Schüler im Raum Reutlingen kehren am 15. September 2025 in die Schule zurück. Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, hat die örtliche Polizei die Kampagne "Sicherer Schulweg" gestartet, die Aufklärungsarbeit mit strengeren Verkehrscontrollen im Umfeld der Schulen verbindet.

Anlass für die Initiative sind besorgniserregende Zahlen aus dem Jahr 2024: Damals ereigneten sich in der Region 33 Unfälle mit Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 17 Jahren auf Schulwegen. Vier von ihnen wurden schwer verletzt, 29 erlitten leichtere Verletzungen. Besonders Erstklässler sind aufgrund ihrer geringen Verkehrserfahrung einem höheren Risiko ausgesetzt.

Die Polizei wird die Verkehrssicherheit von Fahrrädern überprüfen und sichere Fahrgewohnheiten unter den Schülern fördern. Gleichzeitig appelliert sie an die Eltern, ihre Kinder über mögliche Gefahren aufzuklären und gemeinsam sichere Routen zu üben. Mit Blick auf die dunkleren Herbsttage wird zudem zu heller, reflektierender Kleidung geraten.

Beamte werden verstärkt gegen illegales Parken in Schulnähe vorgehen, da falsch abgestellte Fahrzeuge Gehwege oder Übergänge blockieren und so unnötige Gefahrenquellen schaffen. Auch auf kurzen Strecken sind kindgerechte Rückhaltesysteme im Auto unverzichtbar. Die Kampagne wirbt zudem für selbstständige Schulwege, um das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken und das Verkehrsaufkommen an den Bringzonen zu verringern.

Die Maßnahmen gelten für die Landkreise Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalb, wobei die genaue Zahl der betroffenen Schulen nicht genannt wurde.

Ziel der Aktion "Sicherer Schulweg" ist es, durch Aufklärung und Kontrollen das Unfallrisiko zu senken. Durch die Kombination aus elterlicher Einbindung, Polizeikontrollen und Sensibilisierung der Schüler hoffen die Behörden, sicherere Bedingungen für junge Verkehrsteilnehmer zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen die Vermeidung von Verletzungen und die Förderung verantwortungsbewusster Mobilität von klein auf.

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