04 April 2026, 12:30

Politiker unterstützen pro familia gegen Druck von Abtreibungsgegnern in Pforzheim

Eine Gruppe von Menschen, die vor einem Publikum mit erhobenen Händen steht, mit einem Tisch, der eine Tafel, ein Mikrofon und Flaggen enthält, vor einem Vorhang in einem offiziellen Veranstaltungsort.

Politiker unterstützen pro familia gegen Druck von Abtreibungsgegnern in Pforzheim

Die Politiker Hans-Ulrich Rülke und Brigitte Römer trafen sich kürzlich mit dem Vorstand von pro familia in Pforzheim, um über aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Bei dem Besuch stand vor allem die Sorge im Mittelpunkt, dass Abtreibungsgegner Klientinnen und Klienten der Beratungsstelle gezielt unter Druck setzen. Beide Politiker sicherten dem Verband ihre Unterstützung auf kommunaler und Landesebene zu.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Treffen fand in der pro familia-Beratungsstelle im Pforzheimer Stadtteil Oststadt statt. Rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen dort jährlich etwa 3.000 Menschen und bieten Hilfe bei Familienplanung, Jugendfragen und anderen sensiblen Themen an. Vorstandsvorsitzender Peter Benkner betonte, wie wichtig eine starke politische Rückendeckung sei, um die Arbeit der Einrichtung langfristig zu sichern.

Rülke anerkannte zwar das Recht der Demonstranten auf freie Meinungsäußerung, machte jedoch deutlich, dass dies nicht auf Kosten der Privatsphäre oder der körperlichen Selbstbestimmung der Ratsuchenden gehen dürfe. Er schlug vor, Kundgebungen in ausreichendem Abstand zum Eingang der Beratungsstelle abzuhalten, um Belästigungen zu vermeiden. Sowohl Rülke als auch Römer lobten das breite Beratungsangebot der Einrichtung.

Pro familia agiert als staatlich beauftragter Dienstleister und leistet unverzichtbare Unterstützung für Hilfesuchende. Vergleichbare Einrichtungen gibt es auch in anderen Städten Baden-Württembergs, etwa in Konstanz und Singen, die ähnliche Angebote bereithalten.

Im Ergebnis des Gesprächs vereinbarten die Politiker, rechtliche Schritte gegen störende Proteste zu prüfen. Rülke und Römer bekräftigten ihre Unterstützung für die Arbeit von pro familia und stellten sicher, dass die Beratungsstelle unbehelligt ihrer Aufgabe nachkommen kann. Ziel ist es, die Rechte der Klientinnen und Klienten zu schützen und gleichzeitig den Zugang zu diesen wichtigen Beratungsleistungen zu gewährleisten.

Quelle