Paragleiter bleibt nach Baumlandung bei Freiburg in den Wipfeln hängen
Suse RädelParagleiter bleibt nach Baumlandung bei Freiburg in den Wipfeln hängen
Paragleiter nach Baumlandung bei Freiburg-Günterstal in Not
Ein Paragleiterpilot geriet am Samstag, dem 10. Mai 2025, in den Baumwipfeln bei Freiburg-Günterstal in eine missliche Lage. Der 37-Jährige verhedderte sich etwa 20 Meter über dem Boden in den Ästen entlang des Rotachwegs. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, nachdem der Mann selbst um Hilfe gerufen hatte.
Der Vorfall ereignete sich, als sich der Gleitschirm des Piloten in den Zweigen verfangen hatte und dieser nicht mehr weiterkam. Da er sich nicht selbst befreien konnte, alarmierte er umgehend die Rettungsdienste. Innerhalb weniger Minuten trafen Teams der Bergwacht, der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes am Unglücksort ein.
Fachkräfte der Rettungskräfte arbeiteten mit größter Sorgfalt daran, den Mann aus den Baumkronen zu bergen. Trotz der schwierigen Höhe gelang es ihnen, ihn sicher nach unten zu bringen. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Einsatz erforderte das abgestimmte Vorgehen mehrerer Behörden.
Unfälle beim Paragleiten sind zwar vergleichsweise selten, können aber schwerwiegende Folgen haben. Bundesweit gab es 2023 laut dem Deutschen Hängegleiterverband (DHV) bei 156 Vorfällen vier Todesopfer und 28 schwere Verletzungen.
Dank des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte kam der Pilot ohne Schäden frei. Die Behörden gaben keine weiteren Details zur Ursache der Verhedderung bekannt. Der Vorfall erinnert daran, wie riskant Paragleiten sein kann – selbst in bekannten Fluggebieten.






