Neuwied kämpft mit Kultur und Dialog gegen Rassismus und für Vielfalt
Delia CasparNeuwied kämpft mit Kultur und Dialog gegen Rassismus und für Vielfalt
Neuwied bereitet sich auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus vor
Vom 16. bis 29. März finden in Neuwied die jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Die Veranstaltungsreihe setzt sich mit Diskussionsrunden, Filmvorführungen und Gemeinschaftsaktionen für Solidarität, Vielfalt und Bewusstseinsbildung ein. Die Organisator:innen haben ein abwechslungsreiches Programm aus bildenden und kulturellen Angeboten zusammengestellt, das für alle offen ist.
Den Auftakt bildet am 16. März die offizielle Eröffnung am Luisenplatz. Bereits drei Tage später, am 18. März, lädt der albanisch-islamische Kulturverein Bashkimi e.V. zu einem gemeinsamen Iftar-Essen in die Sohler Weg 57 ein – eine Gelegenheit, um beim Fastenbrechen zusammenzukommen.
Einen Erste-Hilfe-Kurs gibt es bereits am 14. März in den Räumen von EIRENE in der Engerser Straße 81 – ein praktisches Angebot noch vor Beginn der Hauptveranstaltungen. Am 20. März zeigt das Jugendzentrum Big House den Film Das deutsche Volk, der sich mit Fragen von Identität und Zugehörigkeit auseinandersetzt.
Am 21. März findet eine Mahnwache am Denkmal Engel der Kulturen statt, um an diejenigen zu erinnern, die in Iran für Freiheit und Demokratie kämpfen. Später in der Woche, am 23. März, trifft sich die Internationale Frauengruppe im Mehrgenerationenhaus Neuwied, um über Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion zu diskutieren.
Die Dokumentation Kein Land für niemanden – Festung Europa wird am 25. März im Minski, Schauburg gezeigt und beleuchtet Migrationspolitik sowie deren menschliche Folgen. Den Abschluss der Reihe bildet am 28. März die Veranstaltung Keine einzige Geschichte, die sich mit Vielfalt beschäftigt und Klischees hinterfragt.
Aktuelle Vorfälle zeigen, dass Rassismus nach wie vor ein tief verwurzeltes Problem in der Gesellschaft ist – und unterstreichen damit die Notwendigkeit solcher Initiativen. Das zweiwöchige Programm bietet Workshops, Filme und Dialogformate, um Verständnis zu fördern und Diskriminierung entgegenzuwirken. Die Teilnehmenden erhalten Gelegenheiten zum Lernen, Reflektieren und Vernetzen. Die Organisator:innen hoffen, dass die Veranstaltungen langfristiges Engagement für eine inklusivere Gemeinschaft anregen.






