07 May 2026, 06:26

Modedesigner wirft Blackpinks Jisoo vor: Geliehene Entwürfe verschwunden – doch jetzt gibt es Hoffnung auf Lösung

Bild einer Frau in einem weißen Kleid mit tiefem Ausschnitt auf dem Cover von Paris Passion Magazine, mit einem sleeken Bob, geschlossenen Augen und leicht geöffneten Lippen, mit der Aufschrift "Paris Passion" in fetter schwarzer Schrift.

Modedesigner wirft Blackpinks Jisoo vor: Geliehene Entwürfe verschwunden – doch jetzt gibt es Hoffnung auf Lösung

Belgischer Modedesigner wirft Blackpinks Jisoo vor, geliehene Entwürfe nicht zurückgegeben zu haben

Der belgische Modedesigner Benjamin Voortmans hat kürzlich der K-pop-Star Jisoo von Blackpink vorgeworfen, ihm geliehene Designs nicht zurückgegeben zu haben. Die Anschuldigung löste eine sofortige Welle der Empörung unter ihren 80 Millionen Instagram-Followern aus. Voortmans präzisierte später, er habe nicht die Absicht gehabt, die Sängerin anzugreifen, sondern lediglich eine Reaktion von ihrem Team erlangen wollen.

Ursprünglich hatte Voortmans einem Interview mit WWD zugestimmt, zog seine Zusage jedoch zurück und begründete dies damit, dass die Angelegenheit in Klärung sei. Er erklärte, die Nennung Jisoos habe dazu dienen sollen, ihre Vertreter zum Handeln zu bewegen – nicht, um sie persönlich zu kritisieren. Im Gegenteil: Er äußerte sogar Bewunderung für die Künstlerin und verurteilte den Hass, der ihr online entgegengebracht wurde.

Mittlerweile hat Jisoos Team Kontakt zu Voortmans aufgenommen, und beide Seiten arbeiten an einer Lösung. Der Vorfall zeigt einmal mehr den Einfluss von Fangemeinschaften – insbesondere im K-pop-Bereich, wo Fans ihre Idole vehement verteidigen. Susan Kresnicka vom KR&I und dem Fandom Institute betonte, dass Anhänger:innen extrem beschützend seien und sich ihrer kollektiven Macht bewusst wären.

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Eine Studie von Carat US und Fandom aus dem Jahr 2025 ergab, dass die Teilnahme an Fan-Kultur genauso bereichernd – oder sogar noch befriedigender – sein kann als der Konsum der eigentlichen Inhalte. Michael Lewis von der Emory University wies darauf hin, dass K-pop-Fangemeinschaften, ähnlich wie die von Taylor Swift, riesige, eng vernetzte Communities bilden. Kresnicka warnte Marken zudem davor, Fan-Kulturen übermäßig zu kommerzialisieren, da Fans oft gegen eine übertriebene Vermarktung rebellieren.

Nach dem Eingreifen von Jisoos Team scheint der Konflikt zwischen Voortmans und der Sängerin einer Lösung näherzukommen. Der Fall unterstreicht, wie schnell sich K-pop-Fans mobilisieren, wenn sie Ungerechtigkeit wittern. Für Marken und Designer dient er als Mahnmal für die Risiken, die mit dem Umgang mit hochengagierten Fangruppen einhergehen.

Quelle