24 May 2026, 04:36

Metropolregion Rheinland setzt neue Prioritäten für Infrastruktur und Energie

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Metropolregion Rheinland setzt neue Prioritäten für Infrastruktur und Energie

Die Metropolregion Rheinland hat ihre zentralen Schwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt. Ein neu gewähltes Führungsgremium wird die Bemühungen zur Stärkung der Infrastruktur, der Energienetze und der interkommunalen Zusammenarbeit vorantreiben. Das Gremium erhielt dabei überwältigende Unterstützung – bei einer aktuellen Vertrauensabstimmung stimmten über 95 Prozent für den Kurs der neuen Führung.

Dem Vorstand gehören sieben Mitglieder an: Torsten Burmester, Katharina Reinhold, Felix Heinrichs (Oberbürgermeister von Mönchengladbach), Daniel Flemm (Oberbürgermeister von Solingen), Klaus Grootens (Landrat des Oberbergischen Kreises), Gregor Berghausen (Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf) sowie Dr. Hubertus Hille (Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg). Gemeinsam werden sie sich auf die Entwicklung einer strategischen Vision für Rheinquerungen und Brückeninfrastruktur konzentrieren – ein langjähriges politisches Kernanliegen der Region.

Katharina Reinhold betonte die Notwendigkeit eines geschlossenen Auftretens im Dialog mit Landes-, Bundes- und EU-Behörden. Gleichzeitig zeigte sie sich begeistert von der Vertiefung der gemeinsamen strategischen Positionierung der Region. Reinhold plant, die bestehende interkommunale Zusammenarbeit im Rhein-Kreis Neuss auszubauen und auf das gesamte Metropolgebiet auszuweiten.

Neben dem Verkehrssektor wird der Vorstand den Ausbau von Wasserstoff- und Energienetzen priorisieren. Ein weiteres zentrales Ziel bleibt die Unterstützung energieintensiver Industrien während ihrer Transformation. Zudem wurde die Sicherstellung der Handlungsfähigkeit der rheinischen Kommunen als wichtiger Schwerpunkt definiert.

Die Mitglieder bekräftigten ihr Bekenntnis zu einer engen Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Kammern und regionalen Partnern.

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Zu den vorrangigen Aufgaben des Gremiums zählen nun der Ausbau der Verkehrsverbindungen, die Modernisierung der Energieinfrastruktur und die Intensivierung der interkommunalen Vernetzung. Mit breiter Rückendeckung und einer klaren Agenda strebt die Region an, ihre Position in nationalen und europäischen Debatten zu stärken. Die nächsten Schritte umfassen detaillierte Planungen und abgestimmte Maßnahmen aller beteiligten Organisationen.

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