06 May 2026, 07:32

Merz und Montenegro besiegeln neue deutsch-portugiesische Allianzen in Wirtschaft und Verteidigung

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten deutschen Grafschaft Tirol-Karte, das geographische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, begleitet von erklärendem Text.

Merz und Montenegro besiegeln neue deutsch-portugiesische Allianzen in Wirtschaft und Verteidigung

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Portugal besucht, um die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu vertiefen. Bei seinen Gesprächen mit Ministerpräsident Luís Montenegro ging es vor allem um die Ausweitung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Verteidigung und Digitalisierung. Beide Politiker betonten zudem die Bedeutung neuer Handelsabkommen, um die Exporte anzukurbeln.

Merz hob die wachsende wirtschaftliche Verbindung zwischen Deutschland und Portugal hervor. Deutsche Unternehmen spielen bereits eine zentrale Rolle auf dem portugiesischen Markt, während die Technologieexporte Portugals nach Deutschland im Jahr 2025 um 150 Prozent gestiegen sind. Zudem verwies er auf die hohe Nachfrage nach deutschen IT-Fachkräften im Land.

Im Verteidigungsbereich regte Merz den möglichen Kauf des gepanzerten Fahrzeugsystems Boxer durch Portugal an. Ein solcher Schritt, so seine Argumentation, würde die Streitkräfte beider Länder enger zusammenbringen. Auch eine intensivere militärische Zusammenarbeit stand auf der Agenda.

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Der Kanzler sieht zudem Potenzial in einer engeren Verzahnung der Fluggesellschaften Lufthansa und TAP Air Portugal. Gleichzeitig arbeiten die Digitalisierungsminister beider Länder an gemeinsamen Projekten, um die digitale Transformation zu beschleunigen.

Ein weiteres gemeinsames Ziel ist die Ausweitung des Handels über Europa hinaus. Merz und Montenegro waren sich einig, dass neue Handelsabkommen beiden Nationen den Zugang zu weiteren Märkten erleichtern würden.

Die Gespräche signalisieren einen klaren Kurs auf stärkere deutsch-portugiesische Beziehungen in mehreren Schlüsselbereichen. Wirtschaftliche, militärische und digitale Partnerschaften sollen ausgebaut werden, während Handelsabkommen zusätzliche Chancen eröffnen sollen. Beide Seiten wollen die Pläne nun in konkrete Maßnahmen umsetzen.

Quelle